Hauptbereich
Bushaltestellen im Östringer Stadtzentrum werden barrierefrei
Haltepunkte in der Eichelberger Dorfmitte sind bereits entsprechend umgebaut worden
Zug um Zug werden dieser Tage die Bushaltestellen im Östringer Stadtgebiet so umgebaut, dass in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs künftig leichter nutzen können.
Nachdem zuletzt die beiden Haltepunkte der Linie 134 des Karlsruher Verkehrsverbunds in der Eichelberger Ortsmitte beim historischen Ziehbrunnen entsprechend neu gestaltet wurden, sind nun aktuell die diesbezüglichen Straßenbauarbeiten im Bereich der Haltestellen Östringen-Mitte an der Hauptstraße in der Kernstadt angelaufen, die von den Buslinien 132, 133, 134, 705 und 791 angefahren werden. Unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn der Hauptstraße, die mit der Ortsdurchfahrt der B 292 identisch ist, wurde seit Wochenbeginn zunächst der Pflasterbelag des Bürgersteigs auf der Nordseite der Straße entfernt und gegenwärtig werden dort die Vorbereitungen zum Einbau von Hochbordsteinen getroffen.
Zur Sicherung des Verkehrsflusses wurde an der Baustelle eine Lichtsignalanlage mit Fußgängerampel in Betrieb genommen. Die im Baustellenbereich vorhandenen Ladengeschäfte sind durchgängig fußläufig erreichbar. Bis spätestens Freitag, den 3. Mai, soll das Bauvorhaben fertiggestellt werden, so dass vor allem auch die samstags und sonntags folgenden Großveranstaltungen „MAI-night“ sowie „Östringer Frühling“ des örtlichen Gewerbevereins durch das Projekt nicht beeinträchtigt werden.
Aus dem vom Gemeinderat schon im vorigen Oktober beschlossenen ersten Auftragspaket für den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen, das ein dementsprechendes Investitionsvolumen von rund 423.000 Euro hat, ist bereits auch die Ertüchtigung der Haltepunkte an der Rettigheimer Straße „abgehakt“ und im Laufe der kommenden Monate folgen nun noch die Haltestellen „Alte Post / Zeuterner Straße“ in der Kernstadt sowie „Tiefenbach West“.
Insgesamt wird die Stadt im Kontext des barrierefreien Umbaus von Bushaltestellen etwa 1,06 Millionen Euro investieren, kann aber damit zusammenhängend zugleich nach Maßgabe des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes auch mit einer Förderung in Höhe von rund 778.400 Euro aus Stuttgart rechnen.
Mit der Ausarbeitung der Umbauplanungen für die einzelnen Bushaltestellen hat die Stadtverwaltung die Ingenieurbüros Koehler + Leutwein aus Karlsruhe sowie Willaredt aus Sinsheim beauftragt. Die Konzepte für die barrierefreie Neugestaltung von Haltepunkten, in die auch Anregungen aus der Vorberatung zur Vorgehensweise im Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik eingearbeitet wurden, sind zudem vorab auch mit den für klassifizierte Straßen zuständigen übergeordneten Straßenbaulastträgern abgestimmt worden.
br.








