Lärmaktionsplan: Stadt Östringen

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Lärmaktionsplan

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Lärmaktionsplan

Gemäß der Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rats vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und die Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) sowie den

§§ 47a – 47f des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) müssen Gemeinden Lärmaktionspläne aufstellen. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Verhinderung bzw. Minderung von Umgebungslärm insbesondere dort, wo die Geräuschbelastung gesundheitsschädliche Auswirkungen haben kann. Dazu werden mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Geräuschbelastungen zusammengestellt. Der Lärmaktionsplan ist alle fünf Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten.

Der Gemeinderat der Stadt Östringen hat in seiner Sitzung am 23. März 2015 den Lärmaktionsplan der Stadt Östringen beschlossen. Inzwischen wurde vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen - Koehler & Leutwein GmbH & Co. KG ein Entwurf der Fortschreibung des Lärmaktionsplans vorgelegt und der Gemeinderat hat am 9. November 2020 die Freigabe des Entwurfs zur Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 47d Absatz 3 BImSchG sowie zur Anhörung der Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange nach §§ 47d Absatz 6 und 47 Absatz 6 BImSchG beschlossen.

Bei der Neukartierung hat das Ingenieurbüro in Absprache mit der Gemeindeverwaltung alle Straßen berücksichtigt, die eine Verkehrsbelastung von mehr als 5.000 Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden aufweisen, unabhängig von ihrer Klassifizierung (Bundes-, Landes- oder Kreisstraße). Hierfür wurden in den letzten drei Jahren an mehreren Querschnitten und Knotenpunkten Verkehrszählungen durchgeführt, deren Ergebnisse als Berechnungsgrundlage gemäß der VBUS (vorläufige Berechnungsmethode für den Umgebungslärm an Straßen) für die Neukartierung des Straßenverkehrslärms herangezogen wurden. Daraus ergab sich, dass in Östringen neben der Hauptstraße (B 292) auch die Rettigheimer Straße (K 3521), die Kraichgauer Weinstraße (K 3586) und die Kuhngasse (L 635) sowie in Odenheim die Ortsdurchfahrt der L 552 und die Schulstraße (K 3517) näher untersucht und Lärmminderungsmaßnahmen erarbeitet wurden.

Der Entwurf der Fortschreibung des Lärmaktionsplans wird in der Zeit vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 11. Februar 2021 im Foyer (EG) des Rathauses Östringen, Am Kirchberg 19, 76684 Östringen ausgelegt.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist das Rathaus Östringen vorerst für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Die Unterlagen des Entwurfs der Lärmaktionsplanung sind jedoch zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung (Montag bis Mittwoch: 8:00 Uhr – 12:00 Uhr, Donnerstag: 14:00 Uhr – 18:30 Uhr und Freitag: 08:00 Uhr – 12:30 Uhr) jederzeit einsehbar. Bitte klingeln Sie hierfür an der Eingangstür des Rathauses und nennen Sie den Grund Ihres Besuchs.

Weitere Einsichtsmöglichkeiten können nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem Ordnungsamt unter 07253 / 207-20 oder 07253 / 207-64 vereinbart werden.

Während der Auslegungsfrist können schriftlich oder mündlich zur Niederschrift Stellungnahmen im Rathaus abgegeben oder per E-Mail unter buergermeisteramt@oestringen.de eingereicht werden.  

Aufgrund der Öffentlichkeit des Verfahrens wird grundsätzlich über die eingehenden Stellungnahmen durch den Gemeinderat in öffentlicher Sitzung beraten und beschlossen. Soll eine Stellungnahme anonym behandelt werden, ist dies auf der schriftlichen Stellungnahme zu vermerken oder beim Vortrag zur Niederschrift anzugeben. Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die nicht während der genannten Auslegungsfrist abgegeben werden, bei der Beschlussfassung über die Fortschreibung des Lärmaktionsplanes nicht berücksichtigt werden können.

Den Lärmaktionsplan (106 Seiten, 30 MB) können sie HIER herunterladen (PDF-Datei)

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