Integration Flüchtlinge: Stadt Östringen

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Neues Zuhause Östringen

Interviews mit Flüchtlingen

Im siebten Interview der Reihe „Neues Zuhause Östringen“ wird Mostafa A., 27, aus dem Iran vorgestellt. Das Interview führte Kevin Forsyth, der zurzeit im Integrationsbüro der Stadt seinen Bundesfreiwilligendienst absolviert.

Wann sind Sie nach Deutschland gekommen?

Das war im Dezember 2015 in Karlsruhe, wo ich einen Monat geblieben bin. Danach bin ich nach Heidelsheim gekommen, wo ich ungefähr genauso lange war. 2016 bin ich schließlich in Östringen angekommen.

Was machen Sie beruflich und wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

Ich bin Gaswasserinstallateur bei der Firma Reineck in Karlsdorf. Schon in meiner Heimat habe ich im Rohrleitungsbau gearbeitet. Zusammen mit Frau Essert habe ich nach einem Beruf geschaut, der ähnlich meiner Arbeit im Iran ist. Dann haben wir die Bewerbung geschrieben. Frau Essert hat uns schon immer sehr viel geholfen.

Haben Sie besondere Interessen?

Seit zwei Jahren mache ich Ringkampf beim KSV Östringen. Ein Ehrenamtlicher, leider kann ich mich nicht an den Namen erinnern, kam irgendwann bei uns in der AU vorbei. Wer wollte, konnte mit ihm zum KSV gehen, und da haben wir uns den Ringkampf angeschaut. Es macht mir immer noch Spaß. Außerdem lese ich gerne Bücher. Meistens sind das Romane, aber auch Gedichte. Ich habe einen Band mit vielen deutschen Dichtern und persischer Übersetzung.

Was wünschen Sie sich?

Die Wohnungssuche könnte auf jeden Fall besser laufen. Ich möchte eine Wohnung finden, die näher an meinem Arbeitsort ist. Die Busverbindung ist leider schlecht in Östringen, wenn man noch früh oder spät in die größeren Städte will. Ich wünsche mir ein Fitnessstudio hier im Ort, wie es sie zum Beispiel in Bruchsal gibt, und dass die Stadtbücherei länger geöffnet hat. Natürlich fehlt mir meine Familie auch sehr.

Über was freuen Sie sich hier?

Ich freue mich über das Ringen und die freundlichen Menschen beim KSV. Frau Esserts Hilfe werde ich nie vergessen. Wenn ich irgendwann etwas für sie machen kann, mache ich das gerne. Ich bin ihr sehr dankbar.

Haben Sie Pläne für die Zukunft?

Ja, und zwar möchte ich einen C1-Deutschkurs und auch meinen Führerschein machen. Gerade für die Arbeit ist der Führerschein wichtig, weil ich zum Kunden fahren muss. Ein Studium, zusätzlich zu meiner Arbeit, würde ich auch gerne machen.

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