Sehenswertes: Stadt Östringen

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Freizeit & Kultur in Östringen
Sehenswertes

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Sehenswürdigkeiten

Abgesehen von der ursprünglichen Natur mit weitläufigen Wäldern, sonnendurchfluteten Weinbergen und landschaftstypischen Streuobstwiesen inmitten des Kraichgauer Hügellandes besitzt Östringen auch eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Östringen

Wer etwas über die Ortsgeschichte erfahren will, kann dem städtischen Heimatmuseum im Kernort Östringen einen Besuch abstatten. Beim Rundgang durch die reichhaltigen Sammlungen werden die Vergangenheit und die Lebensumstände der Menschen früherer Zeiten lebendig. Das Heimatmuseum ist an jedem zweiten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Gustav-Wolf-Kunstgalerie

Ein kultureller Anziehungspunkt besonderer Güte ist die Gustav-Wolf-Kunstgalerie, in der die Stadt Östringen dem künstlerischen Lebenswerk des 1887 in dem Kraichgauort geborenen jüdischen Malers, Grafikers, Radierers und Lithographen eine bleibende Heimstatt geschaffen hat. Nach umfassender Sanierung eines der ältesten Fachwerkhäuser im Ort, wurde die Kunstgalerie im Herbst 1994 eröffnet und ist seither ein Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Stadt.

Mit regelmäßigen Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler erschließt sich die Gustav-Wolf-Galerie seither immer wieder neue Besucherkreise und hat mit ihrem Konzept auch weit über die Region hinaus breite Anerkennung gefunden.

Auch durch die Beratungen der Arbeitskreise der Lokalen Agenda ist das Wolf-Haus, in dem darüber hinaus die Geschäftsstelle der örtlichen Volkshochschule untergebracht ist, beständig mit Leben erfüllt. Hervorragenden Anklang fand bisher zudem das "Leiberger Kultur-Spektakel", das seit 1996 in zweijährigem Abstand im Innenhof der Galerie ausgerichtet wird und als Open-Air-Festival mit einer bunten Vielfalt von Musik, Bildender Kunst, Theater und Tanz das Publikum jeweils restlos begeisterte. 

Pfarrkirche St. Cäcilia

Sehenswert sind in Östringen darüber hinaus die im neuromanischen Stil errichtete Pfarrkirche St. Cäcilia aus dem Jahre 1895, die ihrer imposanten Größe wegen häufig auch der "Dom des Kraichgaus" genannt wird. Zusammen mit dem ebenfalls aus gelbem Sandstein errichteten Rathaus und dem Kirchbergplatz bildet das Gotteshaus im Zentrum von Östringen ein beispielhaftes Ensemble für eine behutsame und gelungene städtebauliche Erneuerung. 

Schwefelquelle

Eine Besonderheit finden Wanderer im Krummbachwald etwa 500 Meter nördlich von Östringen. Hier in den Eichenwäldern des Gewanns Krummbach befindet sich eine als futuristisch ausgestalteter Brunnen gefasste Schwefelquelle, welche öffentlich zugänglich ist. Der Brunnen befindet sich auf kreisförmigen Plattformen, welche die Quelle treppenartig umgeben.

Das Quellwasser, stammt aus den Schieferschichten der Langenbrückener Senke und kann von jedem Besucher kostenlos probiert werden. Dem schwefelhaltigen Wasser werden Heilkräfte und Stärkung der Immunabwehr nachgesagt, auch wenn der Geschmack nicht jedermanns Sache ist. Die Schwefelquelle erreichen Sie am besten mit dem Pkw auf der K 3531 in Richtung Rettigheim. Kurz nach dem Ortsende Östringen fahren Sie rechts auf den Waldparkplatz „Am Fischbach“. Von dort folgen Sie dem kleinen Bach, in Richtung Osten und erreichen nach ca. 400 Metern die Quelle.

Waldkapelle

Die an der Kreisstraße in Richtung Mühlhausen gelegene Waldkapelle wurde am 8. September 1882 von Pfarrer Michael Stang nach knapp einjähriger Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben. Der umtriebige Ortsgeistliche, der in seiner zwölfjährigen Amtszeit in Östringen auch den Neubau der Pfarrkirche in die Wege leitete und darüber hinaus den Kindergarten St. Cäcilia mit Schwesternstation eröffnete, hatte bei dem Kapellenbau zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Gottes auf großzügige Geld- und Sachspenden der Einheimischen, aber auch der Katholiken aus Mühlhausen, Rettigheim und Eichtersheim zurückgreifen können. Der Neubau ersetzte damals eine schon baufällig gewordene kleinere Kapelle, die vermutlich vom Ende des 17. Jahrhunderts stammte. Der Legende nach war an der Andachtsstätte einst der Leichnam eines kleinen Mädchens aus der Zieglersfamilie Wolf aufgefunden worden, die zur Erinnerung an das Töchterlein das ursprüngliche, nach dem Ortspatron St. Ulrich benannte Bethaus errichten ließ.

Siegfriedsbrunnen

Geschichte:
Die Gestaltung des Brunnens wurde durch den nach Amerika ausgewanderten Juden Sigmund Odenheimer (geb. 1860 in Odenheim) gestiftet und unter Bürgermeister Vogel 1932 umgesetzt. In einer Felsplatte ist als Relief die Szene dargestellt, wie Hagen den Recken Siegfried ermordet. Daneben ist ein Textauszug aus dem Nibelungenlied angebracht.
Sage:
Aufgrund der zitierten Textstelle wird der Brunnen mit der Siegfriedssage in Verbindung gebracht. Aber hat sich die Geschichte wirklich so zugetragen? Gab es ihn tatsächlich? Das Nibelungenlied ist eine Dichtung voller Symbolik und gleichnishafter historischer Handlungen. Beim Siegfriedsbrunnen, zwischen Östringen und Odenheim unmittelbar an der L 635 gelegen, können Sie sich selbst ein Bild davon machen.

Steinhauerbrunnen vor dem historischen Rathaus

Auch der Steinmetzbrunnen in der Dorfmitte von Odenheim, den die Gemeinde 1996 in Erinnerung an die Steinhauertradition in Odenheim errichten ließ, setzt einen ortsprägenden Akzent.

Amtshaus

Geschichtliche Betrachtung:
Das Amtshaus ("Die Burg") wurde 1569 erbaut und sollte fortan als Verwaltungsgebäude dienen. Das Gebäude selbst wurde in dem für damalige Zeiten typischen Fachwerkstil erbaut. Besonders hervorzuheben ist hierbei die im Obergeschoss und im Dachgeschoss dominierende Silrichtiung "Fränkischer Mann". Des Weiteren sind im Dachgeschoss fünf geschwungene Andreaskreuze zu bewundern. Ein architektonischer Glanzpunkt war damals, dass man den Dielfußboden im Obergeschoss von außen betrachten konnte.
In der Zeit von 1569 bis 1806 diente das Gebäude tatsächlich als Verwaltungssitz. Bis ins Jahr 1802 unterlag es der Obhut des Ritterstifts Odenheim, bevor es 1806 dem Kurfürstlichen Landamt Odenheim übertragen wurde. Danach verlor das Amtshaus seine ursprüngliche Verwaltungsfunktion und ging in private Hände über.
Zwischen 1829 und 1882 diente das ehemalige Amtshaus als Schulgebäude.
Im Jahre 1880 stieg die Schülerzahl auf 412 Schüler an, so dass ein neues Schulgebäude errichten werden musste. Ab 1883 diente nun das alte Amtshaus als Lehrerwohnung.
Um 1894 wurde das hintere Gebäude des Amtshauses zum ersten Kindergarten in Odenheim umfunktioniert, welcher bis heute noch den damaligen Namen "St. Josef" trägt.
In den 80er Jahren wurde das Amtshaus grundlegend renoviert. In der Zeit von 1982 bis 1987 wurde die Gebäudestruktur renoviert und parallel dazu von 1984 bis 1986 wurde die Außenanlage neu gestaltet.

Kreuzbergsee

in besonderes Kleinod und gerade auch bei Tagesgästen aus der näheren und weiteren Umgebung beliebt ist das "Naherholungsbebiet Kreuzbergsee" im Stadtteil Tiefenbach. Der See liegt eingebettet in die typische Kraichgauer Hügellandschaft mit ihren Rebhängen und bietet wunderschöne Wander- und Radwege rund um Tiefenbach. Wer die edlen heimischen Rebensäfte kosten möchte, hat in der Besenwirtschaft, im Gasthof oder im Weingut reichlich Auswahl.
Kinder und Jugendliche können in der Nähe des Kreuzbergsees den Naturerlebnispfad gemeinsamt mit Ihren Eltern und Großeltern entdecken.
Die Kreuzberghütte mit Selbstbedienung, sowie der nahe Kinderspielplatz laden bei schönem Wetter zum Verweilen im Freien ein.

Kreuzbergkapelle

Kreuzbergkappelle Tiefenbach erbaut 1872 von der Gemeinde Tiefenbach
Der Kreuzweg, der zur Kreuzbergkapelle hinauf führt, ist ein beliebter Prozessionsweg der von vielen Gläubigen alljährlich aufgesucht wird. Im Jahr 1953 wurde neben der Kreuzbergkapelle das "Ostlandkreuz" errichtet, das als Denkmal an den "Deutschen Osten" gebaut wurde.

Stifterhof

Zeigt Überreste der im 12. Jahrhundert entstandenen früheren Klosteranlage Wigoldesberg.

Die ersten Hinweise auf die Gründung der Klosteranlage gehen zurück bis ins Jahr 1108, in dem Benediktinermönche das Kloster erbauten. In seiner Blütezeit um das Jahr 1200 boten die heiligen Hallen nicht nur einen Ort der Einkehr und des Gebets, sondern brachten der Region einen wirtschaftlichen Aufschwung und ein Aufblühen der Ortschaft Odenheim mit sich. Wenn auch heute nicht mehr denkbar, so war das Kloster damals Dreh- und Angelpunkt des Kraichgaus rund um die heutigen Stadtteile von Östringen, Odenheim und Eichelberg. Jedoch zeugen nur noch wenige Gemäuer von der ursprünglichen Größe der Klosteranlage. Außer den Verwaltungsgebäuden und Scheunen lassen nur noch zwei Wehrtürme, die im näheren Umfeld des Stifterhofs zwischen Obstbäumen hervorragen, die früheren Ausmaße erahnen. Oberirdische Relikte der Klosterkirche und Prälatenkapelle selbst sind nicht mehr zu erkennen. Lediglich unterirdische Steinplatten und Mauerwerk lassen noch auf die Grundrisse schließen.

St. Michaelskapelle

1771 wurde die Michaelskapelle auf dem Kapellenberg bei Eichelberg erbaut. Der Blick in den Innenraum zeigt eine Besonderheit: Die Statue des St. Michael trägt nicht wie üblich ein Schwert, sondern eine Lanze.
Ca. 200 m entfernt ist eine Aussichtsplattform an der Spitze des Kapellenbergs. Von dieser Aussichtsplattform aus hat man einen bemerkenswerten Blick über den Kraichgau und die weitere Umgebung.

Eisenbahnviadukt

Im Südwesten Eichelbergs findet sich der Eisenbahnviadukt über das Katzbachtal als Teil der längst stillgelegten Bahntrasse Odenheim – Hilsbach der Katzbachbahn. Der ca. 40 Meter lange und 15 Meter hohe Viadukt wurde zwischen 1898 und 1900 erbaut und ist heute noch erhalten. Er wurde 1988 von der Stadt Östringen mit einem Kostenaufwand von insgesamt 155.000 DM renoviert und ebenso zum Rad- und Wanderweg umfunktioniert.
Besucher der Stadt Östringen können jeden Ortsteil anhand einer touristischen Ortsrunde mit detaillierteren Informationen entdecken. Die verschiedenen Faltblätter können im Bürgerbüro des Rathauses Östringen und den Ortschaftsverwaltungen abgeholt bzw. unter Infomaterial anfordern bestellt werden. Detaillierte Angaben über die historischen Gebäude enthält der Besucher anhand von Informationstafeln an den Gebäuden selbst.

Viel Spaß beim Entdecken der Sehenswürdigkeiten vor Ort! 

Heimatstube Tiefenbach

Einblicke in eine längst vergangene Zeit bietet die neue Heimatstube im Stadtteil Tiefenbach. Mit viel Engagement und vor allem mit viel Liebe zum Detail hat der heimatverein ein altes Wohnhaus, das vermutlich aus dem Jahr 1860 stammt, über rund 14 Monate renoviert, saniert und im Stil der alten Zeiten wieder hergerichtet. 

Dem Heimatverein ist es in vielen Arbeitsstunden gelungen, eine ganz eigene kleine Welt zu erschaffen. Das Haus in der Hofstraße 20, das dem Heimatverein zur Verfügung gestellt wurde, verfügt über eine Wohnstube, ein Schlafzimmer und eine Küche, die den Besucher mit auf eine Reise in längst vergangne zeite nehmen. 

Die Heimatstube wird nach Absprache mit dem Heimatverein gerne Besuchern geöffnet.

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