Pressearchiv: Stadt Östringen

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Kinder, Jugendliche und Familien stehen im Fokus

Sozialraumkonferenz sammelte Impulse und Anregungen

Bei einer öffentlichen Sozialraumkonferenz in Östringen wurde jetzt die Lebenssituation der jungen Einwohner und ihrer Familien in den Blick genommen. Die rund fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung, darunter auch zahlreiche Fachleute aus verschiedenen Sparten der Jugendhilfearbeit, tauschten sich bei der von Andrea Katz moderierten Veranstaltung über Ideen und Vorschläge zu dem Leitsatz „Kinder, Jugendliche und Familien leben gut und glücklich in Östringen“ aus und erörterten, wie die schon bestehenden Angebote ausgebaut und welche neuen Impulse gesetzt werden könnten.

Anette Hagenunger und David Werner von der Jugendbehörde des Karlsruher Landratsamts informierten bei der Konferenz eingangs, dass bei den ambulanten Maßnahmen der Jugendhilfe die Fallzahlen für Östringen in den zurückliegenden vier Jahren zwar um vier Prozent gestiegen seien, im selben Zeitraum habe man allerdings für den gesamten Landkreis eine Zunahme von 27 Prozent registrieren müssen. Auch bei den vollstationären Hilfen, beispielsweise im Wege der Heimerziehung, entwickelten sich die Parameter für Östringen zuletzt vergleichsweise günstig - einem Rückgang von zehn Prozent für Östringen seit 2015 steht eine Zunahme von 13 Prozent auf Ebene des Landkreises gegenüber.  

Hagenunger und Werner koordinieren zurzeit die Ausarbeitung einer sogenannten Sozialraumanalyse für die Kernstadt Östringen. Neben einer Gemeindebegehung wurden vor Ort zudem auch zahlreiche Interviews geführt, um die Lebenswirklichkeit von Kids, Heranwachsenden und Familien in allen ihren Aspekten zu erfassen. Ein Sozialraumteam mit Experten der Schulen und des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie Repräsentanten der Schulsozialarbeit, der offenen Jugendarbeit, der Kindergärten und der Psychologischen Beratungsstelle wertet die anonymisierten Daten aus und erarbeitet Handlungsempfehlungen für die Zukunft, die letztendlich den kommunalpolitischen Verantwortungsträgern vorgestellt werden sollen.  

Bei der Sozialraumkonferenz in der Aula des Leibniz-Gymnasiums, bei der auch etliche Mitglieder des Gemeinderats sowie Repräsentanten örtlicher Vereine dabei waren, wurden dazu nun von verschiedenen Arbeitsgruppen unterschiedliche Themenfelder wie Bildung und Betreuung, Begegnungsorte, Kommunikation oder Freizeit näher unter die Lupe genommen. Im Fazit am Ende der Veranstaltung wurde deutlich, dass es in Östringen bereits eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur gibt, aber dennoch auch Potentiale für Verbesserungen vorhanden sind. Auf die Agenda für die Zukunft stellten die Teilnehmer der Sozialraumkonferenz nun unter anderem eine bessere Vernetzung der vorhandenen Einrichtungen, die Schaffung weiterer „Begegnungsorte“ oder auch den Wunsch nach Diversifizierung bei der Frage der Trägerschaft von Kindergärten. br.    

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