Pressearchiv: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen
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Erste Blicke in den neuen Sternen-Kindergarten

Tag der Städtebauförderung mit informativen Vorträgen und Führungen

 

Am bundesweiten Tag der Städtebauförderung gab es jetzt auch in Östringen ein umfassendes Informationsangebot für die interessierte Bevölkerung. Bei einer Vortragsveranstaltung im Rathaus des Stadtteils Odenheim wurde deutlich, dass die Kraichgaustadt mit Hilfe der diversen staatlichen Zuschussprogramme schon seit Jahrzehnten sukzessive städtebauliche Missstände beseitigt und vorhandene Entwicklungspotentiale aktiviert. Wie Bürgermeister Felix Geider jetzt hervorhob, wurden seit 1975 in insgesamt sieben Sanierungsgebieten mehr als 60 Millionen Euro sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Sektor investiert.

Bei den Projekten der städtebaulichen Erneuerung arbeitet Östringen seit den Anfängen vor mehr als vierzig Jahren mit der Kommunalentwicklungsgesellschaft (KE) der Landesbank Baden-Württemberg zusammen. Deren Beauftragter Roland Hecker betreut gegenwärtig im Zusammenwirken mit Stadtkämmerer Dominik Broll auch die beiden noch nicht abgeschlossenen Sanierungsquartiere Östringen IV - Allmendstraße und Odenheim II.

Im Sanierungsgebiet Odenheim II wurden bislang zwölf kleinere private Modernisierungen mit einem Kostenvolumen von insgesamt 120.000 Euro zur Förderung angemeldet. Maßgeblich profitieren von dem Förderprogramm kann außerdem auch die gegenwärtig laufende Restaurierung des historischen Amtshauses durch private Investoren. In die grundlegende Sanierung des einst ab 1569 errichteten Gebäudeensembles fließen Sanierungsmittel im Umfang von rund 900.000 Euro. Bei dem Vorhaben, das im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll, sind strenge denkmalschützerische Auflagen zu beachten, um das markante Erscheinungsbild des Amtshauses zu wahren.

Mit Hilfe der staatlichen Sanierungsförderung bereits originalgetreu wiederhergestellt wurde in Odenheim schon vor Jahren das 1903 im typischen Historismus der vormaligen Jahrhundertwende erbaute Rathaus. Bei diesem Projekt investierte Östringen etwa 850.000 Euro, aus Stuttgart kamen rund 350.000 Euro als Zuschuss zurück.

Beim zurückliegenden Tag der Städtebauförderung bot sich den zahlreichen Teilnehmern im Anschluss an die Vorträge im Rathaus außerdem auch noch die Gelegenheit zu einem Rundgang auf der Baustelle des künftigen Kindergartens im Gebäude des früheren Brauhauses „Zum Goldenen Sternen“. Mitarbeiter der auf solche Erneuerungsprojekte spezialisierten Firma JaKo Baudenkmalpflege aus dem oberschwäbischen Rot an der Rot, die derzeit auch das Odenheimer Amtshaus restauriert, zeigten im „Sternen“ die erheblichen Fortschritte, die seit dem Beginn der Arbeiten im vorigen Sommer bereits erreicht wurden. Im kommenden Jahr soll der sechsgruppige und nach modernsten Gesichtspunkten konzipierte neue Kindergarten fertig sein. Die Baukosten betragen rund 5,4 Millionen Euro, auf der Einnahmeseite kann die Stadt mit Zuschüssen von Bund und Land im Gesamtumfang von etwa 4,1 Millionen Euro kalkulieren, davon 2,8 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ der Bundesrepublik Deutschland.

„Die fein differenzierten städtebaulichen Förderprogramme des Bundes und des Landes haben für uns eine ganz erhebliche wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung“, unterstrich Bürgermeister Geider am Ende des facettenreichen Informationstages in Odenheim noch einmal den besonderen Stellenwert der staatlichen Finanzhilfen insbesondere für kleinere und mittlere Kommunen. br.

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