Aktuelles: Stadt Östringen

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Lange brach liegende Baulücke im Stadtzentrum kann geschlossen werden

Vorhabenbezogener Bebauungsplan für Neubau am Steinacker verabschiedet

Bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurden nun vom Östringer Gemeinderat die Entwürfe zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan `Steinacker I 11´ inklusive der dazu erarbeiteten örtlichen Bauvorschriften mit großer Mehrheit gebilligt und als Satzung beschlossen. Bei dem Bauleitkonzept geht es um die Rahmenbedingungen für die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit einer in den Hang gebauten Tiefgarage und sechs Wohnungen auf drei Wohngeschossen auf einem seit vielen Jahren brach liegenden Grundstück im zentrumsnahen Wohnquartier Steinacker.

Das Bauvorhaben selbst, das sich durch eine moderne architektonische Formensprache gestalterisch von der umgebenden Bebauung abhebt, war vom Stadtparlament bereits im Oktober 2017 mehrheitlich gebilligt worden. Schon damals hatte es allerdings aus den Reihen der Bürgervertreter auch nachhaltige Kritik an der Kubatur und dem vorgesehenen Maß der Bebauung gegeben. „Das Vorhaben erscheint mir weiterhin völlig überdimensioniert“, bekräftigte beispielsweise Stadträtin Heidi Wagenblass (Unabhängige Liste) nun auch bei der Aussprache zum Satzungsbeschluss ihre ablehnende Haltung. Während die im Nahbereich vorhandenen Gebäude in der Regel zwei oder drei Geschosse sowie geneigte Dächer aufweisen, ist für den in exponierter Hanglage unmittelbar am Freibach entstehenden Neubau, der von der Talseite her viergeschossig erscheint, ein begrüntes Flachdach vorgesehen. Das oberste Geschoss wird dabei als zurückspringendes Staffelgeschoss ausgeführt und somit baurechtlich nicht als Vollgeschoss gezählt.

Erschlossen wird die Tiefgarage des neuen Gebäudes über eine am Freibach bereits vorhandene Brücke mit einer Zufahrt vom südlich angrenzenden öffentlichen Parkplatz aus. Die öffentliche Grün- und Stellplatzfläche am Steinacker wird dazu teilweise neu geordnet, um die dauerhafte Zufahrtsmöglichkeit zu sichern. Über einen Durchführungsvertrag nach den Bestimmungen des Baugesetzbuchs werden die diesbezüglich entstehenden Kosten dem Bauantragsteller auferlegt. br.