Aktuelles: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

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Vielfältigkeit des Landschaftsbilds bewahren

Autor: Anna Dezenter
Artikel vom 16.05.2018

Landschaftserhaltungsverband informierte über seine Aufgaben

Über die facettenreichen Aufgabenstellungen des Landschaftserhaltungsverbands Landkreis Karlsruhe e.V. (LEV) ließ sich der Östringer Gemeinderat bei seiner zurückliegenden öffentlichen Sitzung informieren. Wie LEV-Geschäftsführer Thomas Kuppinger gegenüber den Bürgervertretern darlegte, schafft der Verband, der auf Kreisebene im Juli 2013 gegründet wurde, in Fragen der Bewahrung und des Schutzes der Landschaft ein wichtiges Bindeglied zwischen den kreisangehörigen Städten und Gemeinden einerseits sowie den Institutionen und Interessengruppen des Naturschutzes und der Landwirtschaft andererseits. Vorsitzender des in Vereinsform konstituierten Landschaftserhaltungsverbands ist Landrat Christoph Schnaudigel, im Vorstand sind Kommunen, Naturschutz und Landwirtschaft paritätisch vertreten.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit des LEV stehen die Erhaltung, die Entwicklung und die Pflege der vielgestaltigen Kulturlandschaft der Region sowie die Förderung der biologischen Vielfalt. Zu diesem Zweck werden vom LEV spezielle Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege koordiniert, so beispielsweise auch im Kontext des sogenannten NATURA 2000-Programms der Europäischen Union. Über Bewirtschaftungsverträge mit Landwirten steuert der LEV die extensive Bewirtschaftung von artenreichen Wiesenflächen, organisiert ferner beispielsweise Maßnahmen zur Pflege von Heckengehölzen sowie zur Entbuschung oder Offenhaltung von Magerrasenflächen und bietet außerdem auch ein ganze Reihe von fachlichen Fortbildungsmaßnahmen und Kursen unter anderem für Mitarbeiter von Umweltämtern, Bauhöfen und Straßenmeistereien an.

Wie Bürgermeister Felix Geider ergänzte, wird der Landschaftserhaltungsverband unter anderem auch bei der Umsetzung der Managementpläne für das NATURA 2000-Programm eingebunden. Im Östringer Gemeinderat wird die diesbezügliche Aussprache über die kommunale Stellungnahme zur geplanten Verordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe über die rechtsverbindliche Ausweisung von sogenannten Flora-Fauna-Habitat-Flächen (FFH) voraussichtlich bei der nächsten öffentlichen Sitzung des Stadtparlaments am 4. Juni geführt.

br.