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Mozarts "Die Zauberflöte"

wurde in Östringen zur Aufführung gebracht

Just zum 45. Jahr ihres Bestehens, erlebte die Städtische Musik-und Kunstschule ein ganz besonderes Ereignis: „Die Zauberflöte“, die deutsche Oper hatte die Silcherschule Östringen zum Leben erweckt.

Dabei stand ein riesiges Aufgebot an Mitwirkenden in den Startlöchern: fast die gesamte Klasse von Elke Bauer-Dittmann, ein Großteil der Violinklasse von Andrea Thäter, eine Querflöte aus der Klasse von Eveline Kistner sowie die  Kinder der Orientierungsstufe, die von Evelyn Fuchs-Schwarz unterrichtet werden.

Es sei gleich vorweg gesagt: alle Beteiligten haben mit ihrem Engagement und ihrer Musizierfreude, mit ihrem Können und ihrem Fleiß zum guten Gelingen beigetragen. Schon im Vorfeld hatte die Verantwortliche des Abends, Frau Elke Bauer-Dittmann, die Szenen und Dialoge so gekürzt, dass ein Zeitgewinn heraussprang, aber dennoch die Verständlichkeit der Handlung erhalten blieb. Für das Bühnenbild, das mit einfachsten, aber sehr effektvollen Mitteln auskam, zeichnete Daniela Rötteler verantwortlich. Vom Nationaltheater Mannheim waren einige Kostüme ausgeliehen. So fanden alle Sänger und Darsteller leichter in ihre Rollen hinein. Alle haben super gesungen und gespielt und ihr Bestes gegeben.

Für die Rolle des Tamino konnte kurzfristig Bertram Paul Kleiner vom Nationaltheater Mannheim gewonnen werden. Er präsentierte seinen Part sehr souverän und routiniert.
Den sehr umfangreichen Part des Papageno meisterte Arthur Hoffmann mit viel Witz und jugendlichem Charme. Die große und breitgefächerte Rolle der Pamina teilten sich die Sängerinnen Valeria Stimatini, Evelyn Fuchs-Schwarz und Beatrice Kunz. So konnten alle Facetten dieser Rolle beleuchtet werden; mal jugendlich forsch, mal als verlassene Geliebte, Ablehnung erleidend und mal vor Schmerz und Sehnsucht fast vergehend.
Die Rolle des Priesters Sarastro war für den tiefen Bass Dierk Walther wie geschaffen.
Gleich zwei Rollen zu bewältigen hatten Sibylle Maier und Cornelia Jentsch. Als zweite Dame erwies sich Sibylle Maier als Teamplayer und glänzte als Königin der Nacht mit Koloraturgesang und dramatischem Einschlag. Cornelia Jentsch brachte sich als erste Dame im Team ein und gewann als lustige Papagena die Herzen der Zuhörer im Sturm. Dem Schelm Papageno gönnte jeder seine Papagena.
Mit der dritten Dame, gesungen von Marie-Luise Schwedel, war das Damentrio komplett.
Ein weiteres Trio bildeten die drei Knaben, gesungen von Valerie und Lilian Krischer und Yvonne Bautz. Auch Yvonne Bautz hatte als Monostatos noch eine zweite Rolle. Mit den beiden stummen Priesterrollen war die Besetzung komplett.

Die jungen Violinistinnen aus der Klasse Andrea Thäter machten ihre Sache sehr gut. Manuela Barth Larios, Elisa Hess, Kim Moraly, Annabelle Geiger, Sarah Kamuf, Lea Neckermann und Timea Rosdy brachten ihre Einsätze so sicher und so dezent und waren damit für die ganze Aufführung eine große Bereicherung. Die Flötistin Ann-Christin Krotz machte mit einem weichen, runden Ton ihrem Instrument alle Ehre.

Die Kinder der Orientierungsstufe Lutz Batzler, Anna Becker, Julius Bell. Konstantin Bell, Lisa Brinkmann, Carlo Homma, Finn Lamprecht, Maximilian Moch, Paul Quaty und Julius Schäfer hatten ihre Auftritte gleich zu Beginn als große, gefährliche Schlange, später im Sonnentempel als Tierkinder und Sklaven und am Ende als Papagenokinder.

Alles in allem war es eine wunderbare Aufführung, die ohne den Pianisten Markus Widdermann nicht möglich gewesen wäre. Er war die Ruhe selbst und begleitete alle Solisten und Ensembles in gewohnt zuverlässiger Weise.

Alle Mitwirkenden und ganz besonders die Gesangklasse von Elke Bauer-Dittmann können sehr stolz sein auf die in diesem Schuljahr geleistete Arbeit.
Roswitha Göttling