Aktuelles: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

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Nächster Abschnitt des Östringer Nahwärmenetzes nimmt Gestalt an

Tiefbauarbeiten in der Keltergasse schreiten voran

In der Östringer Keltergasse sind die Ende 2018 begonnenen umfangreichen Tiefbauarbeiten inzwischen in ihre nächste Phase eingetreten. Im Rahmen des Projekts, bei dem auf engstem Raum unter anderem Kanalrohre und Wasserleitungen ausgetauscht sowie neue Breitband- und Stromkabel verlegt werden, wird auch das kommunale Nahwärmenetz erweitert. Nachdem der erste Bauabschnitt zwischen der Einmündung auf die Hauptstraße und der Zufahrt zum öffentlichen Parkplatz am Leiberg mittlerweile weitgehend fertiggestellt ist, werden die Nahwärmeröhren nun in der nach Süden anschließenden Teilstrecke bis zur Einmündung der Wohnstraße Leiberg III und weiter bis zum Wallgraben in den Untergrund eingebracht.

Der vergleichsweise schmale Straßenquerschnitt der Keltergasse mit einer beiderseitigen Bebauung bis unmittelbar an den Fahrbahnrand stellt bei dem Projekt eine besondere Herausforderung dar. Während die ausführende Bauunternehmung aus Waibstadt für die Anwohner des jeweils geöffneten Streckenabschnitts zumindest eine fußläufige Erreichbarkeit ihrer Grundstücke gewährleisten muss, ist die Ablaufplanung des Unternehmens für den Einsatz der Bagger und sonstigen größeren Baumaschinen wegen des beengten Arbeitsraums durchaus komplex.

Die Nahwärmeleitungen im Untergrund der Keltergasse werden dann in der zweiten Jahreshäfte weiter nach Süden bis zu der auf dem Gelände des Bildungszentrums neu entstehenden Heizzentrale geführt. Dort wurde die Baufläche südöstlich vom Leibniz-Gymnasium bereits gerodet und nach Ostern soll die Baugrube für das Heizwerk ausgehoben werden. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand wird die neue Energiezentrale, die bis zur nächsten Heizperiode betriebsbereit sein soll, einen Gaskessel sowie zwei Blockheizkraftwerke und außerdem einen Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 50.000 Litern beherbergen. Das Bauwerk wird vom künftigen Betreiber des Östringer Nahwärmenetzes, der Firma enercity Contracting, hergestellt.

Die Zufahrt zum Heizhaus, über die Holzhackschnitzel als Ausgangsmaterial für die Nahwärmeerzeugung angeliefert werden, erfolgt von der Joseph-Haydn-Straße her.

Der Östringer Heizverbund, der vom Betriebszweig Nahwärmeversorgung des städtischen Eigenbetriebs Wasserversorgung realisiert wird, ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige kommunale Energiewirtschaft und soll bis Jahresende komplett fertiggestellt werden. Im Endausbau reicht das Netz vom Bildungszentrum im Süden bis zum Waldbuckel im Norden des Siedlungsgebiets und bietet für rund 150 Immobilien, darunter viele öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Rathaus, Kindergarten und Vereinshallen, eine wirtschaftliche und gleichermaßen ressourcen- und klimaschonende Anschlussmöglichkeit.     

br.