Aktuelles: Stadt Östringen

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Logo Bürgermeldungen.com
Titel 1
Text 1
Titel 3
Text 3
Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

Hauptbereich

Spielplätze sollen bedarfsgerecht neu strukturiert werden

Voraussichtliche Aufwendungen von mehr als 500.000 Euro

Mit einstimmigem Beschluss billigte jetzt der Östringer Gemeinderat auf Vorschlag seines Ausschusses für Umwelt und Technik ein alle Stadtteile erfassendes Konzept zur Aufwertung und Neustrukturierung kommunaler Spielflächen in den kommenden Jahren. Bei der Aussprache mit den Bürgervertretern unterstrich der mit dem Projekt beauftragte Landschaftsarchitekt Dieter Burkard die Bedeutung der Spielzonen als wichtige Anknüpfungspunkte des sozialen Lebens sowie als wertvolle Elemente der Grünstrukturen in den Siedlungsgebieten. Bei der Überarbeitung und Neugestaltung der Spielplätze wird in Östringen von der Konzepterstellung bis zur Umsetzung vor allem auch auf die Beteiligung und die Einschätzungen von Kindern und Jugendlichen Wert gelegt.

Wie Dieter Burkard nun zur Ausgangslage erläuterte, gibt es im Östringer Stadtgebiet derzeit 22 öffentliche Spielplätze, die zuletzt vor mehr als 20 Jahren  vollständig auf Gebrauchstauglichkeit untersucht und auf dieser Basis überarbeitet worden waren. Bei der von Burkard erarbeiteten aktuellen Bestandaufnahme wurden nun sämtliche Spielplätze vor Ort besichtigt, die an drei Altersgruppen orientierten jeweiligen Kenndaten identifiziert, die diesbezüglichen Anregungen aus der Kinder- und Jugendbeteiligung dokumentiert und eine Entwicklungsempfehlung sowie ein Vorschlag zur zeitlichen Priorisierung erarbeitet.

Schon vorab hatte der Gemeinderat im Januar sogenannte „Starterprojekte“ festgelegt, die noch dieses Jahr realisiert werden sollen. Im Einzelnen handelt es sich dabei um ein Bodentrampolin für eine Fläche beim Parkplatz Steinacker hinter der Pfarrkirche St. Cäcilia, drei unterschiedlich große Bodentrampoline am Itterplatz in Odenheim sowie jeweils ein Reck an der Rosi-Gollmann-Grundschule Tiefenbach und auf dem Spielplatz Götzenweg in Eichelberg.

Im Anschluss an die Umsetzung der Starterprojekte soll in der Kernstadt, wo es derzeit sieben Spielflächen gibt, der Kinderspielplatz an der Leo-Fall-Straße zu einem generationenübergreifenden Spielplatz umgebaut werden. Auch für die Spielzone an der Konrad-Adenauer-Straße ist eine vollständige Überarbeitung im Gespräch. In Bezug auf den eher schwächer frequentierten Spielpunkt an der Thiviersstraße sprach sich  der Gemeinderat hingegen nun als Beitrag zur anteiligen Refinanzierung des Spielplatzkonzepts dafür aus, eine Umwidmung der Fläche mit dem Ziel einer Bebauung anzugehen.

In Odenheim gibt es gegenwärtig neun Spielplätze. Nach dem nun vom Gemeinderat gutgeheißenen Konzept soll der Spielpunkt am Itterplatz auf Basis der Anregungen aus der Kinder- und Jugendbeteiligung überarbeitet und deutlich aufgewertet werden. Ergänzungen und Verbesserungen sind darüber hinaus unter anderem bei den Spielzonen an der Carl-Dänzer-Schule, am Königsbecher und an der Albrecht-Dürer-Straße in den Blick genommen. Als Baustein zur Gegenfinanzierung steht die Aufgabe der Spielplätze am Nordrand des Baugebiets Röte sowie an der Lerchenbergstraße zur Diskussion; diesbezüglich und auch hinsichtlich der geplanten grundlegenden Neugestaltung des Spielpunkts am Itterplatz bat der Gemeinderat jetzt den Ortschaftsrat um nochmalige Vorberatung.

In Tiefenbach, wo es vier Spielplätze gibt, identifiziert das kommunale Spielplatzkonzept Ergänzungsbedarf für die Spielflächen in der Hambergstraße und am Kreuzbergsee, während in Eichelberg, das über zwei Spielplätze verfügt, am Spielpunkt Am Ackerwald die Spielmöglichkeiten für ältere Kinder verbessert werden sollen.  

Die Gesamtkosten für die Umsetzung des neuen Spielplatzkonzepts wurden nun mit gut 550.000 Euro veranschlagt, dazu kommen die Aufwendungen für die Starterprojekte. br.