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Flüchtlingshilfeverein gegründet
Ehrenamtliche wollen sich bei der persönlichen Betreuung einsetzen
In Östringen folgten jetzt mehr als 40 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner dem Aufruf zur Gründung eines Flüchtlingshilfevereins. Mitinitiator Christian Huth stellte bei der konstituierenden Zusammenkunft im Musiksaal der Silcherschule einen Entwurf für die Vereinssatzung vor, der am Ende der Aussprache unter Berücksichtigung von Anregungen aus dem Kreis der Anwesenden von der Versammlung gutgeheißen und von den Gründungsmitgliedern unterzeichnet wurde. Zweck des neuen Vereins sind nach seinem Statut die Förderung und die Koordination der ehrenamtlichen Unterstützung für Flüchtlinge im Bereich der Stadt Östringen. Tätigkeitsfelder sind dabei insbesondere die Themenkreise Sprache und Bildung, Soziales, Freizeit, Kultur und Sport sowie Organisation.Von der Gründungsversammlung wurde Gerhard Kailbach als Vorsitzender und Bruno Schilling als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Thomas Roßrucker, Schriftführer ist Dr. Hans-Bernd Meier, für organisatorische Fragen zeichnet Christian Huth verantwortlich. Eine ehrenamtliche Mitarbeit in den Aufgabenfeldern der Flüchtlingshilfe ist nicht an die Zugehörigkeit zum Verein gebunden, wie der Vorsitzende Kailbach jetzt auch bei der Gründungsversammlung hervorhob. „Jeder kann selbst entscheiden, ob er Mitglied werden möchte“, sagte Kailbach, der sich mit seinem Vorstandsteam über die auf Anhieb sehr positive Resonanz aus der Bevölkerung freute. Formulare für den Beitritt zum Flüchtlingshilfeverein liegen unter anderem auch im Östringer Rathaus bereit. Bei der Gründungsversammlung des neuen Vereins stellte Hauptamtsleiter Wolfgang Braunecker als Vertreter der Stadt heraus, dass bei den anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufnahme und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen die ehrenamtliche Unterstützung aus der Bürgerschaft bei der Verwaltung „hoch willkommen“ ist.






