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Corona-Beschränkungen für geimpfte und genesene Personen werden weitgehend aufgehoben – UPDATE CORONA 16. August 2021

Artikel vom 18.01.2021

Corona-Kreisimpfzentren ab 22.1. eingeschränkt in Betrieb - Update 18.1.2020

Informationen zum Verfahrensablauf und zur Vereinbarung von Impfterminen

Das Karlsruher Landratsamt hat jetzt weitere Informationen zur Organisation der Corona-Impfungen im Gebiet des Landkreises herausgegeben. Demnach nehmen die beiden Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim (früherer Praktiker-Baumarkt) und in Sulzfeld (E.G.O.-Halle) am 22. Januar eingeschränkt ihren Betrieb auf. Am Anfang soll es drei Öffnungstage pro Woche geben; Terminvereinbarungen sind ab 19. Januar, 8.00 Uhr, möglich. Geimpft werden kann nur der, der zuvor einen Impftermin vereinbart hat! Das wiederum ist ausschließlich online über www.impfterminservice.de oder über die bundesweite Sonderrufnummer 116117 möglich. 

Impfberechtigt sind in dieser ersten Phase zunächst nur Personen, die besonders hoch gefährdet sind, an COVID-19 schwer zu erkranken oder sich mit SARS-CoV-2 anzustecken. Dazu zählen alle Menschen im Lebensalter über 80 Jahre und alle Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie auch Mitarbeiter, die in Pflegeheimen, Intensiv- und Covidstationen von Krankenhäusern, Rettungsdiensten und vergleichbaren Bereichen wie z.B. Dialysezentren, ambulante Pflegedienste, COVID-Abstrichstellen oder Corona-Schwerpunktpraxen arbeiten.

Vorerst wird es nicht möglich sein, alle Wünsche nach einer schnellen Impfung zu erfüllen, hob jetzt Landrat Dr. Christoph Schnaudigel hervor. Zu gering seien dazu die gelieferten Mengen in der Anfangszeit: So bekomme jedes Kreisimpfzentrum im Rhythmus von 14 Tagen 975 Impfdosen. Von diesem Kontingent müssten aber sowohl die mobilen Impfteams „bedient“ werden, von denen am Anfang je eines pro KIZ stationiert ist und die vor Ort in die Pflegeheime fahren, als auch die Berechtigten in den Krankenhäusern und anderen besonders schutzbedürftigen Bereichen. Für beide Gruppen seien jeweils 30% des Impfstoffs vorgesehen. Der größere Teil von 40% gehe in das Impfzentrum, was bedeute, dass für die Allgemeinheit pro Woche um die 200 Impftermine angeboten werden können. Es sei insoweit davon auszugehen, dass die Termine jeweils in kürzester Zeit vergeben sind.

Die vollständige Pressemitteilung des Landratsamts Karlsruhe zum aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf die Betriebsaufnahme der beiden Kreisimpfzentren ist hier verfügbar. Ein weiteres Kommunales Impfzentrum hat die Stadt Karlsruhe in der Schwarzwaldhalle eingerichtet. Auch dort sei es möglich, Impftermine zu bekommen, ebenso im Zentralen Impfzentrum in der Messe Karlsruhe in Rheinstetten sowie generell auch an allen anderen Impfzentren in der Region. 

 

Allgemeine Hinweise zum Verfahren bzw. zur Organisdation der Corona-Impfungen

Die Reihenfolge, in der bestimmte Personengruppen bei den Corona-Schutzimpfungen zum Zuge kommen können, richtet sich nach der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese Rechtsverordnung ist am 15. Dezember 2020 in Kraft getreten. 

Eine Priorisierung bei der Vergabe von Impfterminen ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Impf-Verordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe. Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität
- Über 80-Jährige,
- Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
- Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten,
- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,
- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin). 

Hohe Priorität
- Über 70-Jährige,
- Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation,
- eine enge Kontaktperson von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, Trisomie 21 oder eine geistige Behinderung (bzw. Demenz) oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben,

- eine Kontaktperson von Schwangeren,
- Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
- Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und der SARS-CoV-2-Testzentren
- Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
- Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur,
- Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind. 

Erhöhte Priorität
- Über 60-Jährige,
- Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma,
- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten,
- Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
- Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation,
- Erzieher und Lehrer,
- Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

 

Die Terminvergabe für die Impfungen erfolgt über einen zentralen Impfterminservice, durch den Impfwillige einem Impfzentrum zugeordnet werden. Dieser zentrale Impfservice ist über verschiedene Kommunikationswege erreichbar: 

• über www.116117.de (oder direkt www.impfterminservice.de/impftermine)
• über die App 116117
• über die Telefonhotline 116117
• für gehörlose Menschen seit 4. Januar 2021 per Videotelefonie über die Webseite: sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/leichte-sprache-und-gebaerdensprache/

Bei Anruf über die Hotline 116117 werden die Anrufenden an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet. Bei der Terminvergabe erfolgt schließlich bereits eine Schnellprüfung der Impfberechtigung.

Alle Informationen rund um die Corona-Impfkampagne sind stets aktuell auf der Website www.corona.karlsruhe.de verfügbar. br.
 

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