Corona: Stadt Östringen

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Artikel vom 18.10.2021

Veranstalter können Zutritt auf Geimpfte und Genesene beschränken – Update Corona 18.10.2021

Überarbeitete Corona-Verordnung bringt etliche Veränderungen

Die Landesregierung hat zum 15. Oktober 2021 die Corona-Verordnung für Baden-Württemberg ein weiteres Mal aktualisiert. Das bisherige Stufensystem mit Basisstufe, Warnstufe und Alarmstufe, das sich an der Zahl stationärer Neuaufnahmen sowie an der Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19 Patientinnen und Patienten orientiert, ist unverändert geblieben. Neu ist nun das sogenannte "2G-Optionsmodell".

Seitens der Landesregierung wurde bei der Bekanntgabe des "Updates" der Corona-Verordnung darauf hingewiesen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht alle Beschränkungen aufgehoben werden können, da die Quote der gegen eine COVID-19-Erkrankung geimpften Personen dafür weiterhin noch zu niedrig ist.

Wie die Auswertungen des Landesgesundheitsamts und auch des Robert-Koch-Instituts belegen, sind vor allem Menschen ohne Impfschutz unverändert einem deutlich erhöhten Risiko ausgesetzt, nach einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken und ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems weiter zuverlässig zu vermeiden, betreffen die Beschränkungen der aktualisierten Corona-Verordnung daher insbesondere diejenigen Menschen, die freiwillig auf einen Impfschutz verzichten.

Zwar gibt es auch immer wieder sogenannte Impfdurchbrüche; diese Personen erkranken aber in der überwältigenden Mehrzahl nur leicht und müssen nicht ins Krankenhaus oder gar auf die Intensivstation eingeliefert werden. Studien zeigen im Übrigen, dass Personen bei einem Impfdurchbruch weniger lang und weniger stark ansteckend sind und daher nicht so sehr zur weiteren Ausbreitung der Pandemie beitragen.

Mit der neuen Corona-Verordnung werden die Einschränkungen für geimpfte und genesene Personen nun gelockert. Mit dem sogenannten 2G-Optionsmodell steht Veranstaltern, Dienstleistern oder Händlern die Alternative offen, den Zutritt nur noch für geimpfte und genesene Personen zu gestatten. Dies müssen sie, etwa durch einen Aushang, für alle Teilnehmenden sowie Kundinnen und Kunden deutlich machen. In der Basisstufe entfällt dann die Maskenpflicht für die Teilnehmenden sowie Kundinnen und Kunden. Für Beschäftigte bzw. Mitarbeitende gilt weiterhin auch bei 2G die Maskenpflicht, da eine Offenlegung des Impfstatus aus Datenschutzgründen nicht zulässig ist.

Wie beim 3G-Modell müssen auch beim 2G-Modell Besucher*innen / Teilnehmer*innen / Kund*innen / Gäste den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Ansonsten dürfen sie die Einrichtung nicht betreten oder nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Bei Großveranstaltungen entfällt beim 2G-Optionsmodell die Personenobergrenze. So können etwa in Stadien wieder so viele Zuschauerinnen und Zuschauer an Veranstaltungen teilnehmen, wie es die ursprüngliche Kapazität zulässt.

Beim 2G-Optionsmodell gelten Zutrittsverbote nicht für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen. Ebenso ausgenommen vom Zutrittsverbot sind Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und auch Personen, für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt. Dazu zählen auch noch Schwangere und Stillende, da es hier erst seit dem 10. September 2021 eine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt.

Die Datenverarbeitung gemäß § 8 der Corona-Verordnung zur Gewährleistung der Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung ist künftig auch durch Verwendung der Corona-Warn-App oder vergleichbarer Apps möglich. Von Veranstaltern / Dienstleistern / Händlern vor Ort durchgeführte Tests sind nur für die entsprechende Einrichtung gültig. Die Testannahmepflicht / Testpflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte mit Kontakt zu externen Personen gilt nun auch in der Basisstufe. Entsprechendes gilt für die Testpflicht von Selbständigen mit Kontakt zu externen Personen.

Wenn bei den folgenden Veranstaltungen die „2G-Option“ gilt, also alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sein müssen, entfällt auch hier die Maskenpflicht:

- Veranstaltungen der beruflichen Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung sowie Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen,

- Berufliche Fort- und Weiterbildungen,

- Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen,

- Sprach- und Integrationskurse,

- Praktische und theoretische Ausbildung und Prüfungen in Fahr-, Boots- und Flugschulen,

- Aufbauseminare nach §2b Straßenverkehrsgesetz und Fahreignungsseminaren nach §4a Straßenverkehrsgesetz in Fahrschulen.

Bei Prüfungen ist ein Testnachweis nicht mehr erforderlich, wenn die nicht geimpfte oder genesene Person durchgängig einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten kann oder von anderen Teilnehmenden, die einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis erbracht haben, räumlich getrennt ist.

Alle aktuellen Nachrichten zu den Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg sind auf der Internetpräsenz des Landes www.baden-wurttemberg.de verfügbar. Eine zusammenfassende Darstellung der Landesregierung zu den seit dem 15. Oktober 2021 geltenden Corona-Regeln ist hier (PDF-Datei) verfügbar.

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz sowie die Zahl der COVID-19-Fälle auf den Intensivstationen, die für Zuordnung zur Basisstufe, Warnstufe oder Alarm-Stufe der Corona-Verordnung maßgeblich sind, veröffentlicht das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg allabendlich in seinem Lagebericht. Der Lagebericht sowie ergänzende Informationen zum Infektionsgeschehen sind im Internet tagesaktuell unter www.gesundheitsamt-bw verfügbar.

Die Lagekarte zur COVID-19-Situation im Landkreis Karlsruhe ist auf dem gemeinsamen Corona-Informationsportal der Stadt Karlsruhe und des Landkreises Karlsruhe (www.corona.karlsruhe.de) einsehbar. Für den Bereich der Stadt Östringen sind derzeit (18.10.2021, 00.00 Uhr) 22 aktive Corona-Infektionen registriert. Seit Beginn der Epidemie im März 2020 sind für Östringen 768 Infektionen mit dem Coronavirus erfasst worden. Die 7-Tage-Inzidenz lag am 17.10.2021, 16 Uhr, im Landkreis Karlsruhe bei 118,4. Zum selben Zeitpunkt lag die 7-Tage-inzidenz im Stadtkreis Karlsruhe bei 97,6. Für den Rhein-Neckar-Kreis ist aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 85,9 gemeldet, für die Stadt Heidelberg eine solche von 35,9.

Auf dem Internetportal www.corona.karlsruhe.de sind auch weitergehende Informationen zum regionalen Infektionsgeschehen verfügbar. br.

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