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Stadt Östringen (Druckversion)
Artikel vom 30.11.2021

Leichtfertiger Umgang mit heißer Asche birgt große Gefahren

Brand auf dem Wertstoffhof wurde glücklicherweise früh erkannt

In Östringen war es am vorvergangenen Sonntag lediglich glücklichen Umständen zu verdanken, dass es auf dem Grünschnittsammelplatz des Wertstoffhofs bei der Kläranlage an der Bundesstraße 292 nicht zu einem Containerbrand und möglicherweise auch weiterem Schaden gekommen ist.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Kläranlage bemerkte deren Leiter in einem der beiden Grünschnittcontainer des Sammelplatzes eine starke Rauchentwicklung. Wie sich schnell zeigte, war in den Container heiße Asche mit noch glühenden Rückständen von Briketts eingefüllt worden. Ein Teil des Grünschnitts, in dem auch holzige Pflanzenabfälle enthalten waren, hatte sich bereits entzündet und lediglich durch das umgehende Eingreifen des Leiters der Kläranlage und eines herbeigerufenen Mitarbeiters des Bauhofs konnte ein größeres Brandgeschehen verhindert werden.

Auf diesem Wege wird die Einwohnerschaft mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Asche und sonstige Abbrandrückstände nicht über den Wertstoffhof beziehungsweise über die kommunalen Annahmestellen für Grünschnitt entsorgt werden dürfen. Unabhängig davon, ob vorsätzlich oder einfach nur gedankenlos gehandelt wird, kann es bei nicht sachgerechter Entsorgung von heißer Asche sehr schnell zum Ausbruch eines Feuers kommen, das sich über Funkenflug auch rasch auf das umliegende Gelände ausbreiten kann. 

Asche muss vor der Entsorgung zunächst vollständig erkalten, am besten in einem Metalleimer mit Deckel. Die erkaltete Asche sollte dann zur Vermeidung einer übermäßigen Feinstaubbelastung in einen Müllbeutel gefüllt werden und kann in diesem in die Restmülltonne eingegeben werden. br.

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