Aktuelles: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

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Artikel vom 13.10.2021

Mehr Flexibilität für die Bauherren

Ältere Bebauungspläne sollen bedarfsgerecht aktualisiert werden

Bei seiner zurückliegenden Sitzung fasste der Östringer Gemeinderat mit jeweils einstimmigem Votum eine Reihe von Verfahrensbeschlüssen zur bedarfsgerechten Fortschreibung von teils schon Jahrzehnte alten Bauleitplänen.

So soll in Odenheim mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Elsberg-Röte, 8. Änderung“ beziehungsweise durch die dort vorgesehene Festsetzung eines weiteren Baufensters die Realisierung eines weiteren Zweifamilienhauses ermöglicht werden. Nach der Billigung des Entwurfskonzepts durch das Stadtparlament folgt nun im weiteren Verfahren zur Ausarbeitung des Bebauungsplans die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Fachbehörden und weiteren Träger öffentlicher Belange.

Des Weiteren wurden nun vom Gemeinderat auch die Entwürfe für den Bebauungsplan „Dinkelberg III – 3. Änderung“ in der Kernstadt gutgeheißen. In der Wohnbauzone am nördlichen Östringer Siedlungsrand sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Genehmigungsfähigkeit von Flachdachgebäuden geschaffen werden, ohne die bisherigen Einschränkungen hinsichtlich der zulässigen Höhe und Kubatur der Gebäude weiter aufzuweichen.

Wieder aufgenommen wurde jetzt ferner das Verfahren zur Bebauungsplanung „Industriegebiet West – 5. Änderung“. Inhaltlich geht es bei dem Bauleitkonzept darum, für weitere Teile des Industrieparks die ursprünglich zu Zeiten der Errichtung des früheren Nylonfaserwerks in den 1960-er Jahren vorgegebene sogenannte Baumassenzahl durch Festlegungen zur maximal zulässigen Gebäudehöhe zu ersetzen.

Konkret haben die beauftragten Planer für den Geltungsbereich des Bebauungsplans „Industriegebiet West – 5. Änderung“ eine gestaffelte Höhenfestsetzung in den Blick genommen. So soll für das Gelände der Firma Solvay eine maximale Gebäudehöhe von 15 Metern ausgewiesen werden, während für die von der Planung außerdem betroffenen Teilbereiche des Industrieparks zwischen 17 und 21 Meter gelten sollen. Auf diese Weise will man einen adäquaten Übergang zu den für die Flächen der Firma Winkels mit 15, 20 und 39,75 Metern sowie der Firma Bader mit 20 bis 35 Metern bereits zu einem früheren Zeitpunkt getroffenen Höhenfestsetzungen gewährleisten.

Verbunden mit der Billigung des Vorentwurfs der Planung beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung mit der Durchführung der Beteiligung von Öffentlichkeit und Fachbehörden.

Demgegenüber bereits zum Satzungsbeschluss konnten die Bürgervertreter nach Abwägung der bei der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen nun beim vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Industriegebiet West – 6. Änderung“ schreiten. Gegenstand des Verfahrens ist die von den Eigentümern beabsichtigte geringfügige Erweiterung des ehemaligen Pförtnerhauses des früheren Nylonfaserwerks.

br.