Aktuelles: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

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Artikel vom 02.07.2021

Verwertung von Grünabfall wird neu organisiert

Abläufe für die Anlieferer auf den Häckselplätzen bleiben unverändert

Mit mehrheitlichem Beschluss billigte der Östringer Gemeinderat jetzt bei seiner jüngsten Sitzung wie von der Verwaltung vorgeschlagen die Kündigung der zwischen der Stadt und dem Landkreis bestehenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Durchführung der Verwertung von Grünabfall. Wie die Aussprache zum Tagesordnungspunkt zeigte, hatte das Thema im Vorfeld bei etlichen Mitgliedern des Stadtparlaments durchaus für Irritationen gesorgt. Bürgermeister Felix Geider und die städtische Umweltbeauftragte Karin Kußmaul stellten daher nochmals heraus, dass sich durch die anstehenden organisatorischen Veränderungen in der Verwertung von Grünabfällen bei den kundenbezogenen Abläufen auf den von der Stadt in Östringen, Odenheim und Eichelberg eingerichteten Häckselplätzen nichts ändert.

Die sogenannte „kommunale Beistandsleistung“ der Grünabfallverwertung hatte die Stadt Östringen durch den nun gekündigten Kontrakt mit dem Landkreis bereits seit 2009 übernommen und dafür von dessen Abfallwirtschaftsbetrieb seither eine Vergütung erhalten, die dem Ausschreibungsergebnis der Grünabfallverwertung auf den landkreiseigenen Häckselplätzen entsprach. Auf Basis ihrer eigenen regelmäßigen Ausschreibungen konnte die Stadt die Grünabfallverwertung in den zurückliegenden zwölf Jahren selbst vergeben und den diesbezüglichen Aufwand über die vom Landkreis gewährte Vergütung kompensieren. Zuletzt hatte sich allerdings gezeigt, dass die im Falle von Östringen auf Basis einer mittleren Jahresmenge von rund 1.200 Tonnen erzielbaren Preise zu einem Defizit bei der Kommune führen, so dass die Rückübertragung der Grünabfallverwertung auf den Landkreis in Betracht gezogen werden musste. Diese Dienstleistung wird nun ab 2022 auch in Bezug auf die Östringer Häckselplätze durch einen Entsorgungsbetrieb aus Knittlingen übernommen, der bereits bisher auf den in der Region unmittelbar in der Regie des Landkreises betriebenen Grüngutsammelplätzen tätig ist. Durch die veränderte Handhabung kann die Stadt künftig ein Defizit von jährlich rund 19.000 Euro vermeiden. br.