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Artikel vom 17.02.2021

Wildtiere brauchen jetzt die besondere Rücksicht der Menschen

Spaziergänge im Winter: Wegegebot beachten und Hunde anleinen

Der Östringer Kraichgau war in den letzten Tagen schneebedeckt und auch für die nächsten Wochen ist weiterhin mit kalter Witterung oder gar erneut mit Frost zu rechnen. Wildtiere haben eigene Strategien, um diese karge Zeit zu überleben. Gleichzeitig halten sich nun gerade auch in der gegenwärtigen Phase des Corona-Lockdowns viele Menschen häufiger in der freien Natur auf. Der Deutsche Jagdverband richtet vor diesem Hintergrund an Spaziergänger und Erholungssuchende den nachdrücklichen Appell, beim Aufenthalt in der Natur auf die Rückzugsräume der Wildtiere besondere Rücksicht zu nehmen.

Auch aus der einheimischen Jägerschaft kommt die dringende Bitte an die Einwohnerinnen und Einwohner, sich beim Betreten des Waldes an das vorhandene Wegenetz zu halten und außerdem in Waldgebieten sowie in der Nähe von Feldgehölzen Hunde unbedingt an die Leine zu nehmen. 

Die Berücksichtigung der besonderen Umstände, mit denen die Wildtiere in den Wintermonaten zurecht kommen müssen, ist praktizierter Tierschutz. Das Wild braucht in diesen Tagen Ruhe, jede Störung ist sehr kräftezehrend. Der Stoffwechsel der Wildtiere ist in der Winterzeit deutlich verlangsamt, dennoch sind sie aber den ganzen Tag der kalten Witterung ausgesetzt und geraten zusätzlich in Stress, wenn sie in ihrem Einstand gestört werden. Bei den Wildschweinen sind jetzt bereits auch die kleinen Frischlinge unterwegs und falls die Jungtiere aufgescheucht werden und ihrer Rotte nicht hinterherkommen, verenden sie in vielen Fällen jämmerlich. Ebenso sind die Rehe trächtig und benötigen ihre ganze Energie für die Entwicklung der Frucht. Den Energieverlust, den sie erleiden, wenn sie aufgeschreckt werden und die Flucht ergreifen, müssen sie aber ausgleichen. Finden sie nicht ausreichend Nahrung, machen sie dann auch vor Forstpflanzen nicht halt und es entstehen zusätzliche Verbissschäden an Jungbäumen. br.