Aktuelles: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

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Artikel vom 14.10.2020

Stadt erwirbt Grundstück des Kindergartens St. Josef

Kauf wird erst nach Abriss des rückwärtigen Gebäudeteils vollzogen

Vor dem Hintergrund eines  bereits eingeleiteten weitreichenden Wandels der Strukturen innerhalb des Erzbistums Freiburg erzielten jetzt in Östringen die Katholische Kirchengemeinde und die Stadt eine Einigung zum Übergang des Eigentums am Grundstück des Odenheimer Kindergartens St. Josef in der Schulstraße.

Bei der diesbezüglichen Beratung im Gemeinderat rückte Bürgermeister Felix Geider nochmals in den Blick, dass der Kindergarten St. Josef in der bisherigen Form und Größe wegen der erheblichen baulichen Mängel des rückwärtigen Gebäudekomplexes an dem Standort nicht fortgeführt werden kann. Zum Jahreswechsel ist daher der Umzug der vorhandenen Kindergartengruppen in den von der Stadt in der Ortsmitte neu geschaffenen Kindergarten Maria Stern vorgesehen.

Für die Übernahme des Geländes an der Schulstraße, die vom Gemeinderat nun einstimmig gebilligt wurde, zahlt die Stadt der Katholischen Kirchengemeinde vorbehaltlich der exakten Vermessung des Terrains einen Preis in Höhe von rund 444.000 Euro. Der Kauf wird erst vollzogen, wenn der rückwärtige Gebäudeteil von St. Josef von der Kirchengemeinde vollständig abgerissen wurde und das Grundstück freigeräumt ist.

Aus der Sicht der Stadtverwaltung sind auf dem Areal von St. Josef nach Übernahme durch die Kommune vielfältige neue Nutzungen denkbar. Das zur Schulstraße hin gelegene ehemalige Schwesternhaus, das 1907 errichtet wurde und damals gleich auch als „Kinderschule“ diente“, soll unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes erhalten bleiben.  

„Der Verkauf von St. Josef war und ist innerhalb der Kirchengemeinde sowie insgesamt in der Einwohnerschaft nicht unumstritten“, merkte Odenheims Ortsvorsteher Gerd Rinck bei der Aussprache im Gemeinderat an. Der Ortsvorsteher gab seinem Bedauern Ausdruck, dass mit der verabredeten Transaktion auch das bisherige Pfarrheim abgerissen werde, so dass sich für etliche kirchliche Gruppen die Frage eines neuen Domizils stelle. Rinck gab zu erkennen, dass er dem Beschlussvorschlag der Verwaltung an den Gemeinderat zum Kauf von St. Josef zustimme, damit auf dem Gelände „ein neuer sozialpolitischer Impuls“ für die Kinderbetreuung oder beispielsweise auch für Senioren gesetzt werden könne.

br.