Aktuelles: Stadt Östringen

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Logo Bürgermeldungen.com
Titel 1
Text 1
Titel 3
Text 3
Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

Hauptbereich

Artikel vom 06.10.2021

Bei der Pflege der Uferzonen wird auch der Knöterich bekämpft

Gewässerläufe im Stadtgebiet werden regelmäßig bewirtschaftet

Alljährlich im Herbst werden im Auftrag der Stadtverwaltung die im kommunalen Eigentum stehenden  Gewässerrandstreifen entlang der Bachläufe in den Siedlungsgebieten von unerwünschtem Pflanzenbewuchs befreit. Nachdem bereits vor einigen Wochen die Uferzonen des Katzbachs in der Odenheimer und Tiefenbacher Ortslage und außerdem der Kapellenbach am östlichen Odenheimer Ortsrand bewirtschaftet wurden, ist gegenwärtig der Freibach in Östringen an der Reihe. An den zumeist eher schwer zugänglichen Randstreifen des Gewässers, zu denen man mit schwererem Maschinen häufig kaum vordringen kann, müssen die Pflegemaßnahmen daher in aller Regel„von Hand“ mit tragbaren Geräten ausgeführt werden.

Wie sich bei den aktuellen Pflegeaktionen einmal mehr zeigte, schreitet auch an den Bachläufen im Östringer Stadtgebiet die Ausbreitung des Japan-Knöterichs leider weiter voran. Bei der Pflanze handelt es sich um einen sogenannten Neophyten, der von Natur aus nicht in Europa heimisch ist und sich nun seit geraumer Zeit auch in Deutschland stark und kaum kontrollierbar ausbreitet.

Vor allem an Bachläufen und Wegrändern nimmt der Besatz mit dem sehr schnellwüchsigen und sommergrünen Japan-Knöterich, der eine Wuchshöhe von drei bis vier Metern erreichen kann, langsam, aber kontinuierlich zu. In der Folge verschwinden dabei auch wichtige Lebensräume für Insekten, denen die invasive Pflanze keine Nahrung bietet. Der Japanische Staudenknöterich stammt aus dem asiatischen Raum und kam ab 1825 als Zierpflanze nach Europa.

Im Rahmen der bestehenden personellen und finanziellen Möglichkeiten wird auch an den Östringer Gewässerläufen der weiteren Ausbreitung des unerwünschten Knöterichs nach Kräften entgegengewirkt. So wird beispielsweise auch bei der Bewirtschaftung der Uferstreifen darauf geachtet, dass abgeschnittene  Stängel nicht mit dem Wasser wegdriften und bachabwärts am Ufer dann wieder neue Wurzeln schlagen können.    

br.