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Artikel vom 04.10.2021

Wohngebiet Klotzacker - auf der Sonnenterrasse über dem Ort

Neuer Anlauf für Bauzone bei der Odenheimer Schule

Einstimmig „grünes Licht“ gab der Östringer Gemeinderat jetzt für die Wiederaufnahme und Weiterführung des Bebauungsplanverfahrens für die Wohnbauzone Klotzacker in Odenheim. Das etwa zwei Hektar große Terrain in attraktiver Hanglage, das nördlich des Geländes der Carl-Dänzer-Schule gleichsam wie ein Keil in das Siedlungsgebiet hineinragt, ist von der Kommunalpolitik in den zurückliegenden Jahrzehnten bereits etliche Male, so beispielsweise in den Jahren 2000 bis 2003 und auch 2006, für eine Bebauung in den Blick genommen worden. Eine an dieser Stelle städtebaulich prinzipiell wünschenswerte Abrundung des Siedlungsgebiets war jedoch seinerzeit unter anderem wegen offener Fragen der Umlegung nicht zustande gekommen.

Nachdem die aktuellen Eigentümer der einzubeziehenden Grundstücke zwischenzeitlich signalisiert haben, sich bei der Wiederaufnahme des Verfahrens aktiv einzubringen, sollen die Planungen und Voruntersuchungen für das Areal, von dem man den Blick gleichsam wie von einer Sonnenterrasse über Odenheim schweifen lassen kann, nun neu angegangen werden.

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Verfahrens beauftragte der Gemeindet jetzt zugleich die Kommunalentwicklung und integrierte Baulanderschließung GmbH aus Pforzheim mit der Erschließungsträgerschaft, Bodenordnung und Steuerung des Projekts. Maßgeblich für die Bewertung der bei einer dementsprechenden beschränkten Ausschreibung eingegangenen Angebote waren nicht nur die Höhe der Honorarforderung, sondern unter anderem auch die Referenzen, Qualifizierungsnachweise und die regionalen Bezüge der an dem Auftrag interessierten Planungsbüros.

Nach Maßgabe des Mitte Juni in Kraft getretenen Baulandmobilisierungsgesetzes wird nun angestrebt, die Bebauungsplanung für das neue Wohngebiet Klotzacker im Wege eines beschleunigten Verfahrens im Sinne von § 13b Baugesetzbuch bis Ende 2024 mit dem Satzungsbeschluss fertigzustellen. Bei der Debatte im Gemeinderat setzte sich Stadträtin Regina Schlindwein (CDU) dafür ein, im weiteren Verfahren die bisher vorhandene fußläufige Verbindung zwischen den westlich vom Klotzacker gelegenen Wohngebieten zum Schulgelände nach Möglichkeit zu erhalten. br.