Aktuelles: Stadt Östringen

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Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

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Artikel vom 27.01.2021

Anbau an der Realschule schafft Platz für weitere Unterrichtsräume

Erste Phase beim Projekt zum Ausbau des Bildungszentrums

Bei seiner jüngsten Sitzung am Montagabend dieser Woche konnte der Östringer Gemeinderat jetzt die ersten Bauaufträge für die vorgesehene Erweiterung des Bildungszentrums in der Kernstadt vergeben. In der ersten Phase des in mehrere Abschnitte gegliederten Projekts geht es um die Herstellung eines Anbaus am Gebäude der Thomas-Morus-Realschule, mit dem fünf zusätzliche Klassenzimmer sowie ein Mehrzweckraum für den Unterricht der Realschule beziehungsweise des Leibniz-Gymnasiums geschaffen werden. Beide weiterführenden Schulen des Bildungszentrums, deren Einzugsgebiet jeweils weit über die Östringer Stadtgrenzen hinaus reicht, haben wegen anhaltend hoher Zugangszahlen und auch wegen einer teilweise deutlich verstärkten Binnendifferenzierung des Unterrichts dringenden Bedarf an weiteren Raumkapazitäten.

Wie Bürgermeister Felix Geider bei der Ratssitzung informierte, ist der Anbau an der Realschule mit Kosten von insgesamt etwa 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Für das Vorhaben wurde der Stadt ein Zuschuss von rund 780.000 Euro aus dem Fördertopf der staatlichen Schulbauförderung bewilligt und zudem werden vom Gemeindeausgleichsstock etwa 980.000 Euro erwartet.

Während das Baufeld an der Ostseite der Realschule bereits freigelegt wurde, soll mit den eigentlichen Arbeiten für den Anbau Mitte März begonnen werden. Vom Gemeinderat konnten nun in diesem Zusammenhang auf Basis der Resultate öffentlicher Ausschreibungen gleich acht Einzelaufträge mit einem Gesamtwert von mehr als 1,8 Millionen Euro vergeben werden. Den Zuschlag erteilte das Stadtparlament auf Empfehlung der Verwaltung auf die jeweils günstigste Offerte.

Der Rohbau wird zum Preis von 587.000 Euro von einem Fachbetrieb aus Bad Rappenau erstellt, darin enthalten sind auch die Erdarbeiten sowie der Anschluss des Entwässerungssystems an die Kanalisation. Um das äußere Erscheinungsbild des Anbaus den im Bildungszentrum schon vorhandenen Gebäuden anzupassen, wird bei dem Bauvorhaben mit Thermo-Betonwandelementen gearbeitet. Auch die Decken sowie die Innenwände des Anbaus werden in Beton ausgeführt.

Die sanitärtechnischen Arbeiten, mit denen eine Toilettenanlage nach neuestem technischem Stand entsteht, werden für 68.500 Euro von einem ortsansässigen Unternehmen ausgeführt.

Der Auftrag für die Elektroarbeiten umfasst unter anderem die Installation von LED-Leuchten und wird für rund 328.000 Euro von einem Anbieter aus Waghäusel erledigt und ein Fachbetrieb aus Mannheim richtet für knapp 79.000 Euro die vorgesehene neue  Photovoltaikanlage ein, die auf dem Anbau und einem Teil der Dachfläche des Hauptgebäudes der Thomas-Morus-Realschule installiert wird.

Eine Firma aus Oberhausen-Rheinhausen übernimmt für etwa 200.000 Euro die Heizungs- und Lüftungsarbeiten. Zu diesem Preis wird die im Schulgebäude vorhandene Heizung zum Anbau hin erweitert und alle neu entstehenden Klassenzimmer werden an eine dezentrale Lüftungsanlage angeschlossen, die auch eine Wärmerückgewinnung sowie die Reinigung und Filterung der Raumluft ermöglicht.

Hauptbestandteil der landschaftsgärtnerischen Arbeiten, die für knapp 400.000 Euro von einem Fachbetrieb aus Mühlhausen ausgeführt werden, sind die Neuanlegung und Erweiterung von Parkierungsflächen, die Anbindung des neuen Wegesystems an die vorhandenen Gebäudezugänge, die Herstellung einer Kletterwand an der Ostfassade des Anbaus, das Herrichten der im Umfeld des neuen Gebäudeteils vorhandenen Grünflächen sowie die Pflanzung von Einzelbäumen und Baumgruppen.

Die Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten wurden zum Preis von knapp 59.000 Euro ebenfalls einem ortsansässigen Fachunternehmen übertragen. Die Dachfläche des Anbaus soll als Gründach ausgeführt werden.

Schließlich werden die Fensterarbeiten zum Gebot von rund 96.500 Euro bei einer Firma aus dem mittelbadischen Ettenheim beauftragt, vorgesehen sind thermisch getrennte Aluminiumkonstruktionen mit einem Wärmedämmwert von 0,7, die vom optischen Erscheinungsbild her der Fensterteilung des Altgebäudes angepasst werden.

Positiv vermerkt wurde von Bürgermeister Geider bei der Aussprache des Gemeinderats über die  Submissionsergebnisse und die Auftragsvergaben, dass sich bei einzelnen Gewerken nun bis zu sechs interessierte Handwerksbetriebe an der jeweiligen Ausschreibung beteiligt hatten. In der Summe bewegen sich die nun beschlossenen Auftragsvergaben im Rahmen der vorab für das Projekt erarbeiteten Kostenschätzung.

br.