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Stadt Östringen (Druckversion)
Artikel vom 02.08.2020

Region Kraichgau profitiert von Netzwerkarbeit und Fördergeldern

Grundsatzbeschluss zur weiteren Teilnahme

Im Sinne eines Grundsatzbeschlusses befürwortete der Östringer Gemeinderat jetzt einmütig eine Fortsetzung der interkommunalen Zusammenarbeit in der LEADER-Region Kraichgau. Seit 2015 profitiert der Kraichgau nicht nur von Fördermitteln aus dem sogenannten LEADER-Programm der Europäischen Union, sondern auch von einer deutlich intensivierten Kooperation und Vernetzung innerhalb der Raumschaft. Damals hatten sich 17 Städte und Gemeinden von Malsch bis Gemmingen und von Meckesheim bis Oberderdingen in der Initiative „Kraichgau – ich gestalte mit“ zusammengefunden, mit der die regionale Identität gestärkt wird.

Nach Östringen flossen über das LEADER-Programm bisher Zuschüsse für die Herstellung des GEO-Pfads mit einer ausgeschilderten Tour auf Östringer Gemarkung und einer weiteren Rundwanderung zu den geologischen Besonderheiten auf Odenheimer, Eichelberger und Tiefenbacher Gemarkung. Fördergelder aus Brüssel sind außerdem bewilligt für die Herstellung eines Mehrgenerationenplatzes in der Leo-Fall-Straße sowie für den neuen Glockenturm der Evangelischen Kirchengemeinde Odenheim.

Auf Ebene der LEADER-Region Kraichgau wird erwogen, sich auch an der erwarteten Ausschreibung von Fördermitteln dieses europäischen Programms für eine weitere Projektperiode zu bewerben.

Verbunden mit seinem Grundsatzbeschluss zur Beteiligung an einer Fortführung gab der Östringer Gemeinderat nun sein Plazet, im Falle der Berücksichtigung einer Bewerbung der LEADER-Region Kraichgau für eine weitere Förderperiode gegebenenfalls als mitwirkende Kommune auch die laufenden Kosten der Gemeinschaftsinitiative weiter anteilig zu tragen. br.

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