Aktuelles: Stadt Östringen

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Logo Bürgermeldungen.com
Titel 1
Text 1
Titel 3
Text 3
Bürgerservice & Verwaltung in Östringen

Hauptbereich

Artikel vom 26.04.2021

Drei Wochen lang Vollsperrung zwischen Östringen und Zeutern

Sanierung der Kreisstraße ist nach 43 Jahren dringend geboten

„Alles neu macht der Mai!“ – Was das bekannte deutsche Volkslied aus der Zeit der Romantik des frühen 19. Jahrhunderts dem Wonnemonat ganz allgemein zuschreibt, gilt dieses Jahr im Besonderen auch für die zwischen Östringen und dem Ubstadt-Weiherer Ortsteil Zeutern verlaufende Kreisstraße 3586. Die einst 1978 gebaute Straße, die im Nordosten des Landkreises Karlsruhe längst auch Teil einer wichtigen verkehrlichen Verbindung in den benachbarten Rhein-Neckar-Kreis ist, bleibt von Montag, den 26. April, bis voraussichtlich Samstag, den 15. Mai, auf einer Länge von knapp vier Kilometern voll gesperrt und wird in diesem Zeitraum grundlegend saniert.

Wie Abteilungsleiter Andreas Wirth vom Amt für Straßen des Karlsruher Landratsamt jetzt auf Anfrage informierte, fräst das mit dem Projekt beauftragte Bauunternehmen in einer ersten Phase der Erneuerungsarbeiten die Deckschicht der K 3586 im Abschnitt vom Kreisverkehr bei Östringen bis zum Zeuterner Ortsrand komplett ab. Auf längeren Teilstrecken, die schon seit Jahren starke Fahrbahnschäden aufweisen, muss zudem die darunter liegende Tragschicht, deren Leistungsfähigkeit für die heutige verkehrliche Beanspruchung nicht mehr ausreicht, ausgebaut und erneuert werden. Die Experten der Straßenbauverwaltung überprüfen vor Ort darüber hinaus auch insgesamt den Zustand und die Tragfähigkeit des Straßendamms der K 3586.

In der zweiten Phase des Vorhabens wird bei der Wiederherstellung der Straße unter der Deckschicht der Fahrbahn eine zusätzliche sechs Zentimeter starke bituminöse Binderschicht eingebracht, die künftig dazu beiträgt, dass die insbesondere vom Schwerverkehr herrührenden Schubkräfte innerhalb des Straßenkörpers besser aufgenommen und abgeleitet werden können.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Kreisstraße 3586 nach Angaben von Abteilungsleiter Wirth vom Amt für Straßen zunächst ohne Markierung des Mittelstreifens sowie der seitlichen Fahrradschutzstreifen wieder für den Verkehr freigegeben. Die Fahrradschutzstreifen waren vor einem Jahr im Rahmen eines Pilotprojekts des Verkehrsministeriums und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) angelegt worden, um eine solche Verkehrsführung erstmals auf einer freien Strecke mit längerer Distanz zu erproben. Die Studie, soll Aufschluss dazu geben, wie sich die Markierung von Fahrradschutzstreifen auf das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer auswirkt und ob die Automobilisten den gebotenen Abstand zu den Radfahrern zuverlässig einhalten. Erste Resultate der Studie werden für den Spätsommer erwartet und auf Basis der aus dem Betrieb von Teststrecken gewonnenen Erkenntnisse will das Verkehrsministerium entscheiden, ob dementsprechende Fahrradschutzstreifen dauerhaft angelegt werden können.

Während der baustellenbedingten Vollsperrung der K 3586 wird der Kraftfahrzeug- und Schwerverkehr über die Landesstraße 552, die Bundesstraße 3 und die Bundesstraße 292 umgeleitet. In Östringen bleibt die Zufahrt zum städtischen Bauhof sowie zum Weingut Am Thalsbach auch während der Bauzeit durchgängig über die Georg-Friedrich-Händel-Straße, Richard-Wagner-Straße und Konradin-Kreutzer-Straße erhalten. Die Zufahrt zu den Aussiedlerhöfen im Eschentaler Bruch wird ebenfalls über diese Straßenzüge sowie über einen parallel zur K 3586 vorhandenen Wirtschaftsweg gewährleistet. br.