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Auf den Spuren von Reh und Damwild
Im Rahmen des Östringer Ferienfreizeitprogramms wurde jetzt unlängst der Vogelpark am Waldbuckel zum spannenden Forscherparadies für 16 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Gemeinsam mit der Naturpädagogin und Jägerin Steffi sowie Jenny und dem großartigen Team des Vogelparks konnten die Kinder die heimische Tierwelt auf ganz besondere Weise entdecken.
Im Mittelpunkt des Forschertags stand die spannende Frage: „Was unterscheidet ein Reh von Damwild?“
Ausgerüstet mit Forschergeist und offenen Augen machten sich die Kinder auf die Suche nach Trittsiegeln. Sie untersuchten die Spuren genau und ordneten sie dem jeweiligen Tier zu. Dabei gab es so manche überraschende Erkenntnis: Das Tier, das im Gehege des Vogelparks zunächst für ein Reh gehalten wurde, lebt gar nicht bei uns im heimischen Wald - und ist tatsächlich überhaupt kein Reh! Die Kinder staunten über die Unterschiede und lernten dabei spielerisch, wie man Reh und Damwild anhand verschiedener Merkmale unterscheiden kann.
Anschließend konnten die jungen Forscher ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Mit viel Begeisterung gestalteten sie Stofftaschen mit den Trittsiegeln von Reh und Damwild. So entstand für jedes Kind ein ganz persönliches Erinnerungsstück an einen erlebnisreichen Forschertag.
Ein besonderes Highlight war außerdem die Versorgung des Damwilds. Dafür durften die Kinder zunächst selbst aktiv werden und frisches Gemüse schnippeln, das anschließend an die Tiere verfüttert wurde. Mit viel Begeisterung bereiteten die kleinen Naturforscher das Futter vor und konnten danach das Damwild aus nächster Nähe beobachten und versorgen. So kamen die Kinder den Tieren ganz nah – eine besondere Begegnung, die viele sicherlich nicht so schnell vergessen werden
Am Ende des Forschertages durften die Kinder zum Abschluss noch einmal ganz besondere Erfahrungen sammeln: Gehörne und Abwurfstangen konnten nicht nur betrachtet, sondern auch mit den eigenen Händen erkundet werden. Die Kinder durften die unterschiedlichen Formen und Strukturen ertasten, die Oberfläche fühlen und die Geweihe ganz genau untersuchen. Dabei konnten sie unmittelbar erfahren, was sie zuvor vielleicht nur aus Büchern oder Erzählungen kannten. Mit großer Neugier und Begeisterung wurden die Gehörne und Abwurfstangen von den kleinen Naturforschern erkundet – ein ganz besonderes Erlebnis und ein schöner Abschluss eines kurzweiligen Forschertags.
Nach vier abwechslungsreichen Stunden voller Entdeckungen, spannender Fragen, Tierbegegnungen und kreativer Ideen waren sich die Kinder sicher: Forschen macht richtig Spaß!
S.W.









