Hauptbereich
Vereinbarung zur Ausarbeitung eines Quartierskonzepts wird aufgehoben
Veränderung der Rahmenbedingungen machte Konzept unwirtschaftlich
In Östringen hat die zurückliegende vergleichsweise lange Dauer des Projekts zur Fertigstellung des Wohnquartiers „Dinkelberg IV“ zur Folge, dass der Gemeinderat jetzt einstimmig für die Aufhebung der von der Stadt vor mittlerweile mehr als drei Jahren mit der EnBW Nachhaltige Quartiere GmbH abgeschlossenen Vereinbarung zur Ausarbeitung eines energetischen Quartiersplans für den südlichen Teil der Bauzone plädierte.
Wie Bürgermeister Felix Geider bei der Aussprache zum Tagesordnungspunkt im Stadtparlament noch einmal in Erinnerung rief, sei es bei dem Vorhaben darum gegangen, das Konzept für eine flächendeckende CO2-neutrale Quartierserschließung zu entwickeln. Für den südlichen Teilabschnitt des Baugebiets, in dem Mehrfamilienhäuser sowie Immobilien im Geschosswohnungsbau entstehen sollen, war damals damit zusammenhängend der konzertierte Einsatz von Erdwärmesondern und Luftwärmepumpen vorgesehen worden.
Zwischenzeitlich hätten sich nun allerdings nach Angaben der Verwaltung die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Realisierung der Quartiersversorgung in der vorgesehenen Art und Weise verändert und im Falle einer Fortführung des Projekts würden beiden Vertragsparteien zusätzliche Kosten entstehen, die bisher nicht eingeplant seien.
Mit der Maßgabe, dass die EnBW Nachhaltige Quartiere GmbH den von der Stadt auf Basis des ursprünglichen geschlossenen Vertrags gewährten Investitionskostenzuschuss von knapp 190.000 Euro zurückerstattet, beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung daher nun mit der Rückabwicklung des Kontrakts.
br.







