Hauptbereich
Niedrige durchschnittliche Beanstandungsquote
Landratsamt legte Messergebnisse der jüngsten Blitzeraktionen vor
Bei insgesamt 60 mobilen Messungen an den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Östringer Stadtgebiet erfasste der Verkehrsüberwachungsdienst des Karlsruher Landratsamts im ersten Quartal 2026 insgesamt mehr als 47.000 Fahrzeuge. Wie die Auswertung der Messprotokolle zeigt, werden in der Kraichgaustadt die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf vielen Abschnitten der klassifizierten Straßen im allgemeinen von der weitaus überwiegenden Mehrzahl der Kraftfahrer beachtet, darauf deutet die vergleichsweise niedrige Beanstandungsquote von zuletzt durchschnittlich 2,05 Prozent hin.
Anteilig mehr „Temposünder“ wurden indessen beispielsweise im Kernort auf dem östlichen Teilabschnitt der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 292 auf Höhe der Einmündung der in Richtung Mühlhausen führenden Kreisstraße K 3520 (20,82 Prozent), an der in Richtung Mühlhausen-Rettigheim verlaufenden Kreisstraße K 3521 auf Höhe der Einmündung der Waldstraße (11,86 Prozent) sowie außerdem an der Landesstraße L 552 am westlichen Odenheimer Siedlungsrand auf Höhe der Unteren Mühle (13,45 Prozent) und ebenfalls in Odenheim innerorts an der L 552 im Bereich der in Richtung Tiefenbach führenden Eppinger Straße registriert, dort fuhren während der Überwachungsaktion durch einen mobilen Blitzer 14,52 Prozent der erfassten Autos schneller als die erlaubten 30 Stundenkilometer.
Ohne besondere Auffälligkeiten blieben zuletzt demgegenüber unter anderem die Messungen des Landratsamts an der Kreisstra0e 3517 in der Eichelberger Ortsmitte, wo innerhalb von zweieinhalb Stunden bei insgesamt 129 gemessenen Autos lediglich acht Kraftfahrer schneller als mit den dort erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs waren. Eine vergleichsweise geringe Beanstandungsquote von 2,88 Prozent wurde außerdem von den Messungen an der Landesstraße 635 auf Höhe der Siedlung Schindelberg vermeldet, wo „Tempo 50“ erlaubt ist, während ebenfalls an der L 635 im Bereich der Siedlung Ulrichsbruch, wo eine Geschwindigkeitsvorgabe von 70 Stundenkilometern besteht, von 135 gemessenen Fahrzeugen insgesamt 12 Autos (8,89 Prozent) zu schnell fuhren.
„Ausreißer“ im negativen Sinn war im Stadtgebiet zuletzt ein Kraftfahrer, der auf der Rettigheimer Straße (Kreisstraße 3521) bei dort vorgegebenen 30 Stundenkilometern mehr als 30 Stundenkilometer zu schnell unterwegs war.
Der Verkehrsüberwachungsdienst des Landratsamts Karlsruhe führt im Kreisgebiet regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durch, um dadurch zur Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen und um die Lärmbelastung der Anwohnerschaft von klassifizierten Straßen zu reduzieren. Das Mittel der Wahl sind dabei mobile Messungen mit „Blitzern“ oder je nach Fallkonstellation der Einsatz mobiler „Blitzer-Anhänger“, deren Status von den zuständigen Mitarbeitern der Kreisbehörde auch außerhalb der sonst üblichen Dienstzeiten kontrolliert wird. br.







