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Neue Zulaufschnecke schlägt mit 50.000 Euro zu Buche
Wichtiges Funktionsteil der Kläranlage Odenheim ausgetauscht
Auf dem Odenheimer Klärwerk wurde jetzt eine der beiden großen Schneckenpumpen erneuert, die das aus der Ortskanalisation ankommende Abwasser anheben, bevor dieses im freien Gefälle die verschiedenen Stufen der Abwasserreinigung durchläuft.
Der gut neun Meter lange Riese aus beschichtetem Stahl wurde vor kurzem mit Hilfe eines Schwerlastkrans in seine Position im Einlaufhebewerk der Kläranlage am Katzbach gehievt, in der die Abwässer aus den Östringer Stadtteilen Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg gereinigt werden. Das bisherige Aggregat war nach einer Dienstzeit von rund 25 Jahren inzwischen wegen zunehmender Verschleißerscheinungen in seiner Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt gewesen und musste daher ersetzt werden.
Zusammen mit ihrer schon vor etwa fünf Jahren getauschten stählernen Zwillingsschwester gewährleistet die neue Zulaufschnecke, dass in der Kläranlage Odenheim bis zu 80 Liter Schmutzwasser pro Sekunde aus dem Hauptsammler der Ortskanalisation auf das für die weiteren Abläufe des Reinigungsprozesses erforderliche Höhenniveau gebracht werden können und anschließend nacheinander die Rechenanlage, den Sandfang, die Vorklärung, das Belebungsbecken und die Nachklärung passieren.
Für die Lieferung und den fachgerechten Einbau der neuen Zulaufschneckenpumpe musste die Stadt nun rund 50.000 Euro berappen, dazu kam allerdings nach den Angaben von Kläranlagenleiter Bernhard Maier noch ein Aufwand im Umfang von etwa 10.000 Euro, um das ankommende Abwasser während der dreitägigen Phase des Austauschs dieses wichtigen Funktionsteils der Betriebstechnik umzuleiten.
br.








