Hauptbereich
„Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Klimaneutralität gut austarieren“
EnBW-Vorstandsmitglied Dirk Güsewell im Interview beim Neujahrsempfang
Im Rahmen des Programms des städtischen Neujahrsempfangs kommt Östringens Bürgermeister Felix Geider bereits seit etlichen Jahren immer wieder gerne mit besonderen Interviewgästen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur ins Gespräch. Bei der jüngsten Auflage der Veranstaltung in der Kreuzberghalle im Stadtteil Tiefenbach konnte Geider auf dem Podium mit Dirk Güsewell den verantwortlichen Leiter des Ressorts „Systemkritische Infrastruktur und Kunden“ innerhalb der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) willkommen heißen.
Angesprochen auf die besonderen Herausforderungen bei der erfolgreichen Transformation des Energiesektors in Deutschland in den kommenden Jahren rückte Güsewell in den Blick, dass es aus seiner Sicht vor allem darum gehen müsse, die Kenngrößen „Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Klimaneutralität“ in jeder Phase des Geschehens „gut und klug“ auszutarieren.
Die grundlegenden Veränderungen im Vergleich zur Energiepolitik zurückliegender Jahrzehnte sah das Mitglied des Konzernvorstands der EnBW AG symbolträchtig darin abgebildet, dass sich Privathaushalte und Wirtschaftsunternehmen von ehemals bloßen passiven „Energiekonsumenten“ mittlerweile längst mehr und mehr zu aktiven „Energieproduzenten“ wandeln können.
Mit der vielgestaltigen Energieinfrastruktur vor Ort, die neben mehreren Nahwärmenetzen, diversen Komponenten des regionalen Hoch- und Mittelspannungs-Stromnetzes sowie einer Hochdruck-Gasleitung schon in naher Zukunft auch Freiflächen-Photovoltaik, einen leistungsfähigen Stromspeicher und zudem auch Windenergieanlagen umfassen wird, sah Dirk Güsewell im Gespräch mit Bürgermeister Geider die Stadt Östringen gut für die zukünftigen Herausforderungen im Energiesektor aufgestellt.
„Mit einer klugen Investitionsstrategie eröffnet sich die Kommune bei diesen Themen enorme Gestaltungsmöglichkeiten und stärkt zugleich auch ihre Resilienz im Falle von Störungen in einzelnen Bereichen der Energieversorgung“, sagte Güsewell und bestärkte die Stadt, den beim städtischen Energiekonzept eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen. br.







