Hauptbereich
Planung für Neubau im Bildungszentrum wird jetzt zur Entwurfsreife geführt
Mensabereich soll nun auch den Grundschulkindern zugutekommen
Positiv aufgenommen wurde jetzt unlängst von den Mitgliedern des Östringer Gemeinderats die Berichterstattung der Verwaltung zu einer Aktualisierung der Vorentwurfsplanungen für einen Neubau im Bildungszentrum. Das neue Gebäude, das zur Johann-Strauß-Straße hin zwischen der Silcherschule und der Thomas-Morus-Realschule entstehen soll, wird im Erdgeschoss die neuen Räumlichkeiten der Stadtbücherei und im Obergeschoss, höhenmäßig auf der Ebene des Pausenhofs von Leibniz-Gymnasium und Thomas-Morus-Realschule, eine Schülermensa beherbergen.
Anhand der Konzepte des beauftragten Stuttgarter Architekturbüros für das Projekt wurde nun bei der Gemeinderatssitzung informiert, dass die geplanten Mensaräume, die bislang für ein Essensangebot an Gymnasiasten und Realschüler zugeschnitten waren, zwischenzeitlich darauf ausgerichtet wurden, dass dort außerdem auch die Grundschulkinder der Silcherschule den Mittagstisch einnehmen können.
Zwar verfügt die Silcherschule für ihren Ganztageszug schon seit einigen Jahren über eigene Räumlichkeiten für das Schulessen. Allerdings werden die für diesen Zweck im Gebäude der Silcherschule zur Verfügung stehenden Flächen absehbar schon bald nicht mehr auskömmlich sein, denn einerseits wird mittlerweile verstärkt auch von Eltern, deren Kinder die Kernzeitbetreuung für Grundschüler besuchen, ein Angebot zum Mittagessen gewünscht, und schließlich wächst ab dem Schuljahr 2026/2027 der Rechtsanspruch der Eltern auf eine ganztägige Betreuung ihrer Kinder jahrgangsweise in die Grundschule hinein. Schließlich wird die Silcherschule im Zuge der fortschreitenden Wandlung zur Ganztagesschule auch weitere Raumressourcen für bedarfsgerechte Beschäftigungsangebote nach der lehrplanmäßigen Unterrichtszeit der Grundschüler benötigen.
Architekt Günter Hermann und die Mitglieder seines Arbeitsteams für die Projektplanung veranschaulichten nun bei der Gemeinderatssitzung, dass mit der vorgelegten Aktualisierung und Optimierung des Mensakonzepts im Obergeschoss des vorgesehenen Neubaus genügend Kapazitäten vorhanden sein werden, um sowohl für die Grundschulkids wie auch für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ein für die jeweilige Altersgruppe passgenaues Angebot für den Mittagstisch mit hoher Aufenthaltsqualität realisieren zu können.
Anhand der vom Stadtparlament gebilligten Fortschreibung der Vorentwürfe für das Bauvorhaben wird die Planung in der nächsten Phase zur Entwurfsreife geführt, die wiederum als Basis für die Genehmigungsplanung dient.
Bürgermeister Felix Geider gab jetzt auch bekannt, dass die Kostenprognose für den geplanten Neubau nunmehr unter Berücksichtigung der vorgenommenen Änderungen von Aufwendungen im Umfang von gut 15 Millionen Euro ausgeht. Die Verwaltung ist derzeit mit der Prüfung der Verfügbarkeit von staatlichen Zuschussmitteln für das Vorhaben aus den unterschiedlichen in Betracht kommenden Förderprogrammen von Bund und Land befasst.
br.







