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Odenheimer Mehrzweckhalle und ihr Umfeld werden runderneuert
Zusätzlicher Veranstaltungs- und Proberaum nimmt Gestalt an
In Östringen verschaffte sich dieser Tage Bürgermeister Felix Geider einen persönlichen Eindruck von den Arbeiten zur Neugestaltung des Vorplatzes der Mehrzweckhalle im Stadtteil Odenheim. Der Rathauschef nutzte die Gelegenheit außerdem zur Besichtigung der Baustelle im Inneren des vom Arbeitskreis der Odenheimer Vereine (AOV) bewirtschafteten Veranstaltungsgebäudes, wo gerade auf der Empore ein zusätzlicher multifunktional nutzbarer Veranstaltungs- und Proberaum entsteht.
„Das ist eine gute Investition für Odenheim“, sagte Bürgermeister Geider im Gespräch mit AOV-Vorstand Robert Laub und zeigte sich erfreut, dass mit der Umsetzung des Projekts die multifunktionale Nutzbarkeit der Mehrzweckhalle weiter gestärkt wird. Immerhin 17 Mitgliedsvereine des AOV können in der Halle ihre Trainings- und Übungseinheiten organisieren oder dort im Jahreskreis zahlreiche Versammlungen sowie Veranstaltungen für die Öffentlichkeit ausrichten.
Just vor diesem Hintergrund bewilligte nun zuletzt die Auswahlkommission des Vereins Regionalentwicklung Kraichgau e.V. für das Vorhaben, bei dem außerdem auch der Vorbereich des neuen Mehrzweckraums sowie das Treppenhaus auf Vordermann gebracht werden, Fördermittel aus dem europäischen LEADER-Programm in Höhe von 130.000 Euro. Zehn Prozent der Baukosten von voraussichtlich rund 225.000 Euro steuert darüber hinaus auf Basis eines Beschlusses des Gemeinderats die Stadt Östringen bei.
Der neue Multifunktionsraum, dessen "Einhausung" mit Glaselementen bereits vollzogen ist, hat Abmessungen von 22 auf 5 Meter. Die in der Mehrzweckhalle vorhandene Heizungs- und Lüftungsanlage wird im Rahmen des Projekts auf den zusätzlichen Bedarf angepasst und für die Nutzung durch die Mitgliedsvereine oder andere Nutzer wird der neue Raum mit entsprechender Elektronik- und Medientechnik, geeignetem Mobiliar sowie einer Küchenzeile ausgestattet.
Der Vorplatz der Mehrzweckhalle hat sich unterdessen schon seit Wochen in eine regelrechte Großbaustelle verwandelt. Vor der demnächst beginnenden umfassenden Sanierung der vorgelagerten Forsthausstraße geht es im Nahbereich der Mehrzweckhalle unter anderem um die Herstellung einer nahezu 50 Meter langen Rohrleitung, mit der Niederschlagswasser von den befestigten Flächen im Einzugsbereich bis hin zum geplanten neuen Baugebiet „Klotzacker“ auf direktem Weg zum Katzbach abgeführt werden kann, was wiederum die Ortskanalisation entlastet. Nach Abschluss der anstehenden Tiefbauarbeiten wird der Vorplatz der Mehrzweckhalle neu hergerichtet, wobei unter anderem 30 Stellflächen für Kraftfahrzeuge sowie ein Abstellplatz für Fahrräder entstehen.
br.









