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Ansiedlung des Regionalzentrums ist für Östringen ein `Jackpot´
Sommerfest der Netze BW wurde schon am künftigen Standort organisiert
Nachdem die Firma Netze BW GmbH bereits Ende Mai die Baugenehmigung zur Realisierung ihres neuen Lager- und Logistikzentrums in Östringen beantragt hat, bestand für die Kolleginnen und Kollegen des aktuellen Standorts in Wiesloch sowie für weitere Mitarbeitende des Unternehmens jetzt bei ihrem traditionellen Sommerfest bereits vor Beginn der umfangreichen Bauarbeiten am neuen Standort die Gelegenheit, sich einen ersten persönlichen Eindruck vom Terrain des Verteilnetzbetreibers des EnBW-Konzerns im Gewerbegebiet Schenkloch zu verschaffen.
Bei der vom Gesamtbetriebsrat der Netze BW für den nördlichen Teil des Einzugsgebiets organisierten Veranstaltung konnten der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Frank Härter sowie Michael Gutjahr, bei der Netze BW für die Beziehungen zu den Städten und Gemeinden im Land verantwortlich, als besonderen Ehrengast Bürgermeister Felix Geider begrüßen.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des betriebsinternen Sommerfests, die zuvor gerne die Gelegenheit genutzt hatten, sich auf dem weitläufigen Areal an der Franz-Gurk-Straße 2 umzuschauen, galt nun ein herzliches "Glückauf!" des Östringer Rathauschefs. „Wir heißen Sie alle hier in unserer Stadt ganz herzlich willkommen“, sagte Geider an die Mitarbeitenden der Firma Netze BW gewandt und gab seiner festen Überzeugung Ausdruck, dass die vom Gemeinderat wie auch von der Verwaltung aktiv unterstützte Ansiedlung sowohl aus der Warte des Unternehmens wie auch aus der Perspektive der Stadt Östringen vielfältige und nachhaltige Vorteile bietet.
Den bedarfsgerechten Ausbau sowie die laufende Wartung und Unterhaltung der Stromverteilnetze bewertete Felix Geider als Geschäftsfeld mit enormem Wachstumspotential, so dass sich der neue Betriebsstandort in Östringen nachhaltig entwickeln werde und hier künftig gleichermaßen qualifizierte wie zukunftssichere Arbeitsplätze mit ganz unterschiedlichen Anforderungsprofilen entstehen können. „Diese Ansiedlung ist für Östringen ein echter Jackpot“, meinte der Bürgermeister.
Auf dem rund 3,7 Hektar großen Betriebsgelände in der Gewerbezone am östlichen Östringer Stadtrand werden in einer ersten Phase des Projekts zur Verwirklichung des neuen Lager- und Logistikzentrums der Netze BW die von der Firma SEW-Eurodrive als früherer Eigentümerin errichteten Bestandsimmobilien für ihre künftige Verwendung ertüchtigt. So wird das ehemalige SEW-Verwaltungsgebäude an der Ecke der Franz-Gurk-Straße zur Karl-Schiller-Straße saniert und von der Raumaufteilung für die Zwecke der Netze BW optimiert. Außerdem wird die unmittelbar angebaute frühere Produktionshalle der SEW künftig Werkstätten und Lagerbereiche der Netze BW beherbergen, angegliedert sind dort darüber hinaus weitere Büro- und Sozialräume.
Auf dem nördlichen und bislang unbebaut gebliebenen Grundstücksteil wiederum entsteht eine mehr als 4.500 Quadratmeter große Halle für Lagerlogistik, außerdem unter anderem eine gut 7.000 Quadratmeter große Freilagerfläche. Zur Karl-Schiller-Straße im Osten hin sind ferner eine Fahrzeughalle, ein Carport sowie eine Tank- und Waschanlage geplant.
Das künftige Regionalzentrum Östringen der Netze BW wird sich mit seinen rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Region um alle Belange der Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze kümmern, und zwar sowohl in den Freileitungs- als auch in den Kabelverteilnetzen. Dazu gehören die Inspektion, die Wartung, die Beseitigung von Störungen sowie sämtliche damit zusammenhängenden Montage- und Instandhaltungsarbeiten. Der Bereitschaftsdienst des Regionalzentrums ist an 365 Tagen rund um die Uhr im Einsatz.
br.








