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Angebote der Schulsozialarbeit jetzt auch an der Tiefenbacher Grundschule
Alle Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet haben nun dementsprechende Fachkräfte
An den allgemein bildenden Schulen im Östringer Stadtgebiet sind im Rahmen einer Kooperation der Kommune mit dem Caritasverband Bruchsal schon seit 2009 Fachkräfte für Schulsozialarbeit im Einsatz. Die einzige Ausnahme war zuletzt wegen der vergleichsweise geringen Schülerzahl noch die Rosi-Gollmann-Grundschule in Tiefenbach, die nun allerdings ab sofort ebenfalls über ein Stundenkontingent für Schulsozialarbeit verfügt.
An der Rosi-Gollmann-Schule, an der in den Klassenstufen 1 bis 4 momentan 76 Jungen und Mädchen unterrichtet werden, wird die diplomierte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin Heike Laier mit einem Deputat von knapp sechs Stunden wöchentlich künftig die Schülerinnen und Schüler sowie Schulleitung, Lehrkräfte und Eltern im Rahmen ihres Aufgabenkreises nach Kräften unterstützen. Dank der Angebote der Schulsozialarbeit sind die Verantwortlichen an der Schule im Idealfall in die Lage versetzt, soziale Probleme und Konflikte frühzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln.
Heike Laier, die in derselben Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin bereits seit Jahren erfolgreich an der Carl-Dänzer-Schule Odenheim tätig ist, wurde zum Dienstantritt an der Tiefenbacher Grundschule von Rektorin Vanessa Kreuzer, Bürgermeister Felix Geider sowie Fachbereichsleiter Rafael Dreher und Teamleiter Christian Krämer als Representanten des Caritasverbands Bruchsal herzlich willkommen geheißen.
Schwerpunkte der Tätigkeit von Laier werden absehbar auch an ihrer weiteren Wirkungsstätte in Tiefenbach die individuelle Einzelfallberatung sowie die Entwicklung passgenauer und bedarfsgerechter gruppen- und geschlechterspezifischer Angebote sein.
An den Östringer Bildungseinrichtungen, die im laufenden Schuljahr 2024/2025 von insgesamt rund 2.800 Schülerinnen und Schülern besucht werden, sind somit nun 3,15 Vollzeitstellen für Schulsozialarbeit etabliert. Die Kooperation mit dem Caritasverband im Themenkreis der Schulsozialarbeit bietet den Vorteil, dass sich die vor Ort eingesetzten Fachkräfte leichter untereinander austauschen und gegenseitig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen können.
Für die Etablierung der Schulsozialarbeit an den allgemein bildenden Schulen in kommunaler Trägerschaft wendet die Stadt Östringen im laufenden Jahr voraussichtlich knapp 340.000 Euro auf, gegengerechnet werden können Zuschüsse des Landes und des Landkreises Karlsruhe in Höhe von insgesamt etwa 80.000 Euro.
br.







