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Nachteilige Auswirkungen starker Regenfälle sollen minimiert werden
Interkommunale Vereinbarung zur Erosionsprävention
Einstimmig gutgeheißen wurde jetzt unlängst vom Östringer Gemeinderat der Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit den benachbarten Städten und Gemeinden Wiesloch, Rauenberg, Mühlhausen, Malsch und Dielheim. Bei dem Vertragswerk geht es im Rahmen einer interkommunalen Kooperation um die Ausarbeitung eines Katalogs von Maßnahmen, mit denen der übermäßigen Abtragung und dem Verlust von Bodenmaterial insbesondere nach besonders starken Regenfällen präventiv entgegengewirkt werden kann. In Betracht kommen insoweit beispielsweise die Anpflanzung von bodenstabilisierender Vegetation, die Einführung von Bodenbearbeitungstechniken, mit denen die Struktur des Untergrunds verbessert und dessen Wasseraufnahmefähigkeit erhöht wird, aber auch bauliche Maßnahmen in Hanglagen wie Terrassierungen oder Erosionsschutzanlagen.
Bürgermeister Felix Geider rückte bei der Aussprache im Gemeinderat in den Blick, dass es bei dem Projekt im Zuge der Erosionsprävention letztlich darum gehe, die negativen Auswirkungen von extremen Niederschlägen zu minimieren, die mit fortschreitendem Klimawandel durchaus häufiger zu erwarten seien.
Wie der Rathauschef weiter informierte, wird die Entwicklung der Planung als Modellvorhaben mit namhaften Zuschüssen des Regierungspräsidiums Karlsruhe unterstützt. Bei voraussichtlichen Gesamtkosten für die Ausarbeitung des Konzepts von knapp 60.000 Euro beläuft sich der Anteil von Östringen im Maßstab der Gemarkungsflächen und Einwohnerzahlen der beteiligten Kommunen auf etwas mehr als 17.000 Euro, abzüglich der staatlichen Zuschüsse sind aus der Stadtkasse lediglich noch rund 5.100 Euro aufzubringen.
br.







