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Mehrfamilienhaus soll Baulücke in der Allmendstraße schließen
Änderung des Bebauungsplans „West-Nordteil“ eingeleitet
In Östringen will ein privater Bauträger auf einer in städtischem Eigentum stehenden und zuletzt schon längere Zeit ungenutzten Wohnbaufläche im mittleren Abschnitt der Allmendstraße ein Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten errichten, dazu will der Gemeinderat der Kraichgaustadt mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan die bauleitplanerischen Weichen stellen.
Der nun einstimmig zustande gekommene Beschluss des Stadtparlaments zielt darauf ab, mit der 6. Änderung des Bebauungsplans „West-Nordteil“ auf den von dem Projekt betroffenen Parzellen ein ausreichend großes Baufenster entstehen zu lassen.
Wie Bürgermeister Felix Geider bei der Aussprache im Stadtparlament festhielt, entsprechen die Plankonzepte für das Mehrfamilienhaus nach der Überarbeitung eines ersten Projektentwurfs inzwischen insbesondere in Bezug auf die Gebäudehöhe und den Stellplatznachweis den Vorstellungen der Kommune zu einer städtebaulichen sinnvollen und gebietsverträglichen Nachverdichtung.
Bei dem Bauvorhaben sind drei Vollgeschosse mit jeweils vier Wohneinheiten vorgesehen. Für die 12 Wohnungen werden 24 Stellplätze ausgewiesen, davon 8 in einer Tiefgarage sowie 16 weitere im Innenhof. Den Wohnungen im Erdgeschoss ist jeweils ein privater Gartenanteil zugeordnet. Die Gesamthöhe des Gebäudes soll - ab dem Straßenniveau gerechnet - 9,75 Meter betragen, von einem ursprünglich vorgesehenen zusätzlichen Staffelgeschoss hat der Investor mittlerweile Abstand genommen.
Die Veräußerung der von dem Vorhaben betroffenen stadteigenen Grundstücke an den vorgesehenen Bauträger erfolgt vorbehaltlich des Satzungsbeschlusses zu dem nun in Auftrag gegebenen Bebauungsplan.







