Hauptbereich
Große Verdienste bei der Förderung kommunaler Interessen erworben
Östringen gratulierte Heribert Rech zur Ehrenbürgerwürde
Sein ganzes Leben lang hatte der ehemalige baden-württembergische Staatssekretär und Innenminister Heribert Rech seinen persönlichen Lebensmittelpunkt in der Gemeinde Bad Schönborn, oder genauer: im Ortsteil Bad Langenbrücken. Zumindest gehen davon wohl auch die meisten Menschen aus, die den mittlerweile 75-Jährigen etwas näher kennen. Zur Welt kam der über Jahrzehnte erfolgreiche und bei der Bevölkerung in der Region überaus beliebte Politiker indessen im Nachbarort Östringen und das war für Felix Geider, den Bürgermeister der Kraichgaustadt, nun am Montagabend dieser Woche ein weiterer Grund, Heribert Rech beim Festakt zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Gemeinde Bad Schönborn im Namen der ganzen Östringer Bevölkerung herzlich zu gratulieren.
Bei seinen Glückwünschen rückte Geider insbesondere in den Blick, dass Heribert Rech den Belangen der Städte und Gemeinden in der Region auch über seine Zeit als Gemeinde-, Ortschafts- und Kreisrat hinaus stets eng verbunden geblieben ist und insgesamt den Interessen der kommunalen Ebene stets auch in der Landespolitik wirksam Gehör verschafft hat.
„Ihr Handeln als Politiker war stets getragen von der Einsicht und der festen Überzeugung, dass kommunale Politik, die unmittelbar das direkte Lebensumfeld der Menschen prägt, in ihrer Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, bescheinigte das Östringer Stadtoberhaupt beim Festakt in Bad Schönborn dem Christdemokraten, dessen Familie kurz vor seiner Geburt als heimatvertriebene Banater Schwaben nach Östringen gekommen war.
Für den sichtlich bewegten Heribert Rech, der seinem Geburtsort Östringen sein ganzes Leben lang stets eng verbunden geblieben ist, hatte Felix Geider nun mit einem gerahmten Foto des ehemaligen Krankenhauses Östringen ein ganz besonderes Präsent dabei. Die an der Hauptstraße gelegene Einrichtung, die schon seit 1936 eine Kinderkrippe beherbergt hatte, diente in den ersten Nachkriegsjahren von 1946 bis 1952 als Hospital, in der zahlreiche Kinder aus Östringen sowie aus den umliegenden Dörfern das Licht der Welt erblickt haben – so am 25. April 1950 auch Heribert Rech. Schon bald danach fand die Familie Rech in Bad Langenbrücken ihr endgültiges Zuhause.
br.








