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Flüchtlingsquartier in Odenheim ist bis April bezugsfertig
Einrichtung wird als Ankunftszentrum für ukrainische Kriegsvertriebene genutzt
In Odenheim steht die neue Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises Karlsruhe für Flüchtlinge, die im Gewerbegebiet Brühl / Breitwiese in einer ehemaligen Produktionsstätte für Klaviermechaniken eingerichtet wird, kurz vor der Fertigstellung. Wie nun die Stadtverwaltung Östringen von dem für die Belegung zuständigen Amt für Integration des Karlsruher Landratsamts unterrichtet wurde, soll die in unmittelbarer Nähe des Stadtbahnhaltepunkts Odenheim-West gelegene Einrichtung bis auf Weiteres als Ankunftszentrum für ukrainische Kriegsvertriebene genutzt werden.
Schon im vorigen Mai hatten die Kreisbehörde und die Stadt die Einwohnerschaft informiert, dass der Bauantrag zur teilweisen Umnutzung der Gewerbeimmobilie die vorläufige Unterbringung von bis zu 119 Menschen vorsieht.
Nachdem der Landkreis die bisher als Ankunftszentrum genutzte Liegenschaft eines ehemaligen Einkaufsmarkts in Bruchsal-Heidelsheim vertragsgeäß bis zum 31. März an den Eigentümer zurückgeben muss, werden die dort aktuell noch untergebrachten rund 80 ukrainischen Kriegsflüchtlinge bis Ende Februar auf andere Standorte umverteilt, größtenteils in die kommunale Anschlussunterbringung beziehungsweise im Einzelfall auch vorübergehend in die vom Landkreis betriebene Gemeinschaftsunterkunft im Ubstadt-Weiherer Ortsteil Zeutern.
Im Ankunftszentrum Bruchsal-Heidelsheim waren im Durchschnitt der zurückliegenden Monate rund einhundert Kriegsvertriebene untergebracht. Die Menschen aus der Ukraine hielten sich zuletzt allerdings nur jeweils etwa vier bis sechs Wochen in der Einrichtung auf und wurden dann im Rahmen der sogenannten Anschlussunterbringung an die Städte und Gemeinden der Region überstellt.
Die neue Gemeinschaftsunterkunft in Odenheim wird neben den Zimmern für jeweils zwei bis sieben Personen auch mit gemeinschaftlich zu nutzenden Küchen-, Lager-, Wasch- und Trockenräumen sowie mit den erforderlichen Sanitär- und Duschbereichen ausgestattet. Dazu sollen außerdem noch überdachte Aufenthaltsflächen sowie Spielmöglichkeiten für Kinder im Freien geschaffen werden.
br.







