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Östringen verkauft dem Abwasserzweckverband Ökopunkte
Transaktion liegt im Interesse der Stadt als Verbandsmitglied
Der Östringer Gemeinderat billigte jetzt bei seiner zurückliegenden Sitzung die Veräußerung von sogenannten Ökopunkten an den Abwasserzweckverband Kraichbachniederung. Dem interkommunalen Verbund der Gemeinden Bad Schönborn, Kronau, Malsch und Mühlhausen, dem seit 2022 auch Östringen angehört, wird die Kraichgaustadt auf Basis einer dementsprechenden Anfrage des Abwasserzweckverbands daher rund 50.000 solcher ökologischen Werteinheiten transferieren, die sie selbst im Zuge der Aufwertung der Natur auf eigenen Flächen generiert hat.
Wie Bürgermeister Felix Geider bei der Ratsdebatte hervorhob, benötigt der Abwasserzweckverband Kraichbachniederung die angefragten Ökopunkte im Zusammenhang mit den anstehenden Baumaßnahmen zur Erweiterung der Verbandskläranlage Kronau und zur Herstellung einer Verbindungsleitung zwischen den Klärwerken Östringen und Kronau, um die bei den genannten Projekten unvermeidlichen Eingriffe in Natur und Landschaft zu kompensieren.
Bei seiner Entscheidung, die bei einer Gegenstimme durch Stadtrat Schäfer (AfD) ansonsten einmütig getroffen wurde, folgte der Östringer Gemeinderat nun auch dem Vorschlag von Bürgermeister Geider, dem Abwasserzweckverband die in Rede stehenden Ökopunkte wegen des erheblichen öffentlichen Interesses der Stadt an den beabsichtigten Baumaßnahmen zum niedrigsten aktuell gehandelten Marktpreis von 60 Cent zu überlassen. Östringen hat in der jüngeren Vergangenheit zu durchschnittlichen Herstellungskosten von 27 Cent rund vier Millionen Ökopunkte erzeugt - aus diesem "Guthaben" wird jetzt die Anfrage des Abwasserzweckverbands "bedient".
br.







