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Ruhbenderhaus im Wettbewerb „Heimatmuseum hat Zukunft“ ausgezeichnet
Förderpreis für erfolgreiches Vermittlungskonzept zuerkannt
Im diesjährigen Wettbewerb „Heimatmuseum hat Zukunft“ des Arbeitskreises Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. wurde jetzt der Freundeskreis des Heimatmuseums Östringen mit einem Förderpreis für die erfolgreichen und innovativen Ansätze bei der Aufbereitung und Weitergabe von Informationen, Fertigkeiten und Wissen rund um das bäuerliche Leben früherer Zeiten ausgezeichnet. Für die Fachjury stand bei der Zuerkennung des mit 2.000 Euro dotierten Förderpreises besonders das innovative Vermittlungskonzept im Bereich des Ruhbenderhauses im Fokus, der Außenstelle des Östringer Heimatmuseums am Leibergplatz.
Seit 2013 präsentieren die Östringer Museumsfreunde im Bereich der Hofanlage des Ruhbenderhauses landwirtschaftliche Geräte aus alter Zeit und geben auf dem Anwesen auch darüber hinaus wertvolle Einblicke in den Alltag der hier in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten lebenden Menschen. Im Rahmen des Konzepts „außerschulischer Lernort“ besteht außerdem seit Langem schon eine sehr vitale Kooperation der Museumsfreunde mit den Östringer Bildungseinrichtungen. So sind jährlich rund 300 Schülerinnen und Schüler aller Schularten im Ruhbenderhaus zu Besuch und lernen beispielsweise bei der Arbeit auf einem Versuchsfeld am nahegelegenen Stadtrand beispielsweise auch, wie sich konventionelle und biologisch-dynamische Anbaumethoden auf den Ertrag bei alten und neuen Sorten auswirken.
Den Förderpreis für den Freundeskreis des Heimatmuseums Östringen wird Regierungspräsidentin Silvia Felder in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe e.V. in feierlichem Rahmen bei einer Prämierungsveranstaltung am 24. September in Karlsruhe übergeben.
br.







