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Östringer Maibaum-Quartett kündet vom Auftakt des Wonnemonats
Gelungene Maifeiern in allen Stadtteilen
In allen vier Östringer Stadtteilen wurden jetzt kurz vor Beginn des Wonnemonats wie alljährlich schmuck gezierte Maibäume aufgerichtet.
Den Anfang hatten dieses Jahr die Eichelberger Dorfvereine gemacht, die schon am letzten April-Wochenende ihr stattliches Brauchtumsgewächs zu den Klängen der einheimischen Blasmusikkapelle im kleinen Park in der Ortsmitte in die Senkrechte stellten.
Gleich nebenan im Hof des historischen Schulhauses feierten die Schaulustigen des Spektakels in geselliger Runde noch lange weiter. Bei der Veranstaltung bestanden die erst wenige Tage zuvor im Schulhof montierten ausladenden Sonnenschirme, die von der Stadt insbesondere auch dank einer großzügigen Förderung aus den Mitteln des europäischen LEADER-Förderprogramms für die Region Kraichgau angeschafft werden konnten, mit Bravour ihre erste Bewährungsprobe.
Am Vorabend des Maifeiertags ging es dann in der Kernstadt, in Odenheim und in Tiefenbach nahezu zeitgleich „Schlag auf Schlag“ und ruckzuck war somit das Östringer Maibaum-Quartett komplett.
In Tiefenbach hatte einmal mehr der Heimatverein zur Maibaumfeier eingeladen und zum gelungenen Rahmen der Veranstaltung in der unmittelbaren Nachbarschaft des Rathauses trug maßgeblich auch der örtliche Musikverein mit zünftiger Blasmusik bei.
In Östringen richtete wie in den vergangenen Jahren der Musikverein „Harmonie“ das Maibaumfest vor seinem Vereinsdomizil aus. Der mit den Zunftzeichen der örtlichen Handwerker gezierte formidable Frühlingsbotschafter der Kernstadt, der eskortiert von Blasmusik und Feuerwehr über die Hauptstraße zu seinem Standort eskortiert worden war, grüßt nun in den kommenden Wochen vom Löwenplatz aus die Passanten. Beim Anstich eines Fasses Freibier zum zweitägigen Maifest des Musikvereins auf dem Löwenplatz stellte Rathauschef Felix Geider, der auch bei den Aufstellungen der Maibäume in den übrigen Stadtteilen jeweils persönlich vor Ort war, einmal mehr eindrucksvoll seine Ziel- und Treffsicherheit bei dieser bürgermeisterlichen Königsdisziplin unter Beweis - mit lediglich einem kräftigen Schlag bahnte Geider dem kühlen Gerstensaft den Weg in die bereitstehenden Gläser.
Der vierte und letzte Spross im Östringer Maibaum-Quartett – und mit gut 15 Metern Höhe zusammen mit dem Artgenossen in der Kernstadt auch der stattlichste – wuchs schließlich auf dem Platz vor dem Gasthaus „Traube“ in Odenheim empor. Zu den Klängen des einheimischen Musikvereins wurde die Kultpflanze zu ihrem Bestimmungsort beim Kriegerdenkmal an der Ortsdurchfahrt geleitet und dort war gute Teamarbeit gefragt, als gestandene Odenheimer „Mannsbilder“ den Maibaum „mit Schmackes“ in die Höhe stemmten. Bis zu später Stunde und auch am nachfolgenden Maifeiertag wurde das Ereignis bei der Mehrzweckhalle im Rahmen des Maifests der „Katzbachbuwa Odna“ noch gebührend gefeiert.
br.









