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Drückende Hitze machte dem Jahrmarkt zu schaffen
Am Samstag- und Montagabend zogen die Musikbühnen jedoch viel Publikum an
Am zurückliegenden Wochenende entpuppte sich die schwüle Witterung phasenweise als Stimmungsbremse für den Östringer St.-Ulrichs-Jahrmarkt. Über die drückend-heißen Mittagsstunden, an denen die Anzeigesäule des Thermometers teils bis fast an die 40-Grad-Marke reichte, blieben die Einheimischen in ihrer Mehrheit ganz offenbar doch lieber erstmal zuhause oder suchten beispielsweise Erfrischung und Abkühlung im Freibad. Ganz anders sah die Kulisse rund um Rathaus und Pfarrkirche am Samstag- und Montagabend aus, als auch die Auftritte verschiedener Bands und Musikkapellen auf den Open-Air-Bühnen auf dem Kirchbergplatz, am Steinacker und in der Gartenstraße viel Publikum anzogen.
Am späten Samstagnachmittag hatte der „Eschdringer Marrigd“ mit dem traditionellen Fassanstich am Stand des Turn- und Sportvereins einen guten Start hingelegt. Bürgermeister Felix Geider bahnte dem kühlen Gerstensaft mit einem einzigen Schlag den Weg in den Maßkrug und nutzte die Gelegenheit zu einem nachdrücklichen Dank an die Ehrenamtlichen der beim Jahrmarkt mitwirkenden Vereine sowie an die Schausteller und fahrenden Händler, die aus einem weiten Umkreis teils schon seit vielen Jahren mit ihren schmuck ausstaffierten Ständen nach Östringen kommen. Mit weithin tönenden Böllerschüssen hatten die Schützen der Östringer Schützengilde schon vorab vom Hummelberg aus vom nahen Beginn des Marktspektakels Kunde gegeben.
Ihren Abschluss fanden die Östringer „Nationalfeiertage“ wie alljährlich am Dienstagabend, als der Ulrichsmarkt mit einem geselligen Beisammensein der Einheimischen ausklang.
br.










