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Klimawandel und Schädlinge setzen dem Stadtforst sehr zu
Gemeinderat informiert sich bei Waldbegehung über Abhilfemaßnahmen

Im Rahmen einer öffentlichen Waldbegehung verschaffen sich die Mitglieder des Östringer Gemeinderats am Samstag, den 17. Juni, einen unmittelbaren Eindruck vom aktuellen Zustand der kommunalen Forsten. Der Rundgang durch verschiedene Distrikte des Stadtwalds am Schindelberg zwischen Östringen und Odenheim beginnt um 9.30 Uhr am Parkplatz der städtischen Saatschule beziehungsweise des Waldkindergartens Schindelberg.
Bei der Tour, zu der die auch interessierte Einwohnerschaft willkommen ist, erläutert Revierleiter Jochen Kaiser die verschiedenen schon in die Wege geleiteten forstlichen Maßnahmen, mit denen beispielsweise auf die Folgen des seit Längerem grassierenden Eschentriebsterbens reagiert wird beziehungsweise mit denen die nachteiligen Auswirkungen des rasch fortschreitenden Klimawandels auf den Buchenbestand des Stadtwalds abgemildert werden sollen. In den Blick genommen wird bei der Waldbegehung außerdem auch die Entwicklung bei den Nadelgehölzen, hier insbesondere bei der Baumart Douglasie.
Die Route des öffentlichen Waldbegangs des Gemeinderats, der rund zweieinhalb Stunden dauert und wieder beim Parkplatz an der Saatschule Schindelberg endet, verläuft teils auch abseits der befestigten Forstwege, so dass den Teilnehmenden das Tragen von festem Schuhwerk und geeigneter Bekleidung empfohlen wird.
br.






