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Alles neu in der Dinkelbergstraße

Bei der Einweihung gab es umfassende Informationen zur Nahwärmeversorgung

Beim Einweihungsfest in der Dinkelbergstraße fanden sich viele Anwohner ein Mit einem Anwohnerfest wurde jetzt in Östringen der Abschluss der umfangreichen Tief- und Straßenbauarbeiten zur Ertüchtigung und Neugestaltung der Dinkelbergstraße gefeiert. Ende 2015 waren die ersten Baumaschinen angerückt und hatten in dem rund 360 Meter langen Straßenzug zunächst mit dem Austausch der maroden Wasserversorgungsleitungen und Kanäle begonnen, die teilweise noch aus den 1950-er Jahren stammten.    

Auch die Leerrohrinfrastruktur für die geplante Verbesserung der Breitbandversorgung wurde gleich in den Untergrund des Straßenkörpers eingebracht und als die Stadt im vorigen Jahr die Optionen für den Aufbau eines kommunalen Nahwärmenetzes in den Blick genommen hatte, erwies sich die Baustelle in der Dinkelbergstraße obendrein als hervorragende Gelegenheit für einen ersten konkreten Schritt bei diesem Projekt.

Eine gemeinsam mit der EnergieAgentur des Landkreises Karlsruhe organisierte Informationskampagne verfehlte in der Folgezeit ihre Wirkung nicht, wie Bürgermeister Felix Geider nun beim Anwohnerfest zu berichten wusste. Viele Anrainer in der Dinkelbergstraße ließen sich einen Anschluss legen, ein Teil der Haushalte wird nun bereits in der bevorstehenden Heizperiode klimaschonende, effiziente und kostensparende Nahwärme beziehen. Bis die zwischen dem Waldbuckel im Norden Östringens und dem Bildungszentrum im Süden projektierte Hauptachse des neuen städtischen Nahwärmenetzes fertiggestellt ist, wird das für die Wärmeversorgung der Haushalte in der Dinkelbergstraße erforderliche Aggregat in einer ersten Phase in der nahe gelegenen Halle des Turn- und Sportvereins etabliert. Auch bei der Straßeneinweihung gab es jetzt von Klimaschutzmanager Karsten Thiel von der EnergieAgentur des Kreises Karlsruhe nochmals ausführliche Informationen aus erster Hand zu den Vorzügen einer Nahwärmeversorgung.

Die Dinkelbergstraße hat nach der Wiederherstellung der Oberflächen ein verändertes Gepräge erhalten, das bei den Anwohnern gut ankommt. Das höhengleiche Straßenprofil sieht eine klare Trennung von Kraftfahrzeug- und Fußgängerverkehr, eine Neuordnung der Parkmöglichkeiten sowie eine durchgängige Begrünung mit Bäumen auf der Südseite vor.

Bürgermeister Geider dankte nun allen an der Sanierung der Dinkelbergstraße Beteiligten, den planenden Ingenieurbüros, den ausführenden Bauunternehmen und insbesondere auch den Anliegern, die in den zurückliegenden eineinhalb Jahren durch Maschinenlärm und eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeiten zu ihren Grundstücken beeinträchtigt waren.
 
Der neu gestaltete Straßenzug hat ein höhengleiches Profil von Fahrbahn und Gehwegen



[07.11.2017 / br]