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Beste Aussichten vom Kreuzberg

VIScope-Fernrohr blendet Informationen in das Blickfeld des Betrachters ein

Bei der Kreuzbergkapelle auf der markanten Anhöhe südöstlich des Östringer Stadtteils Tiefenbach steht den Wanderern und Spaziergängern mit einem speziellen Aussichtsfernrohr ab sofort eine reizvolle neue touristische Attraktion zur Verfügung. Das sogenannte VIScope blendet dem Betrachter beim Blick in die Ferne vielfältige Informationen wie Berg- und Flurnamen sowie Ortsbezeichnungen ein und ermöglicht auf diese Weise einen innovativen Zugang zu interessanten Geodaten. Zu den Destinationen, die bei entsprechend guter Sicht identifiziert werden können, zählen unter anderem der Baiselsberg als höchste Erhebung des Strombergs, der Nordschwarzwaldturm bei Schömberg, der Langmartskopf bei Reichental, der Soultzerkopf in den Vogesen, die Hohe Derst im Mundatwald oder der Treutelsberg im Wasgau.
 
Das VIScope ist das Produkt eines österreichischen Herstellers, das sich durch eine robuste Metallkonstruktion und seine spezielle Optik auszeichnet. Das mittlerweile im Alpenraum weit verbreitete Gerät kommt ohne künstliches Licht aus, zudem werden die Geoinformationen beim VIScope rein mechanisch eingeblendet, was wiederum besondere Langlebigkeit und geringe Störanfälligkeit gewährleistet. Dank eines kleinen Metallpodests bietet das VIScope auf dem Kreuzberg auch Kindern die Möglichkeit, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
 
Das neue Fernrohr auf dem Tiefenbacher Kreuzberg wird Bestandteil des GEO-Pfads der Kraichgaustadt, der als europäisches LEADER-Projekt bis zum kommenden Jahr fertiggestellt werden soll.
 
Der Impuls für die Aufstellung eines VIScope auf dem Kreuzberg kam nun von Siegmund Heneka aus den Reihen des Tiefenbacher Heimatvereins. Dessen Vorstand Peter Ullmann übergab das VIScope nun zusammen mit Bürgermeister Felix Geider sowie dem stellvertretenden Ortsvorsteher Alfons Emmerich seiner Bestimmung und zahlreiche Vereinsmitglieder überzeugten sich jetzt gleich selbst von den neuen Perspektiven, die das auf einem stabilen Betonfundament ruhende Gerät bietet. Emmerich, der sich in der Region in den letzten Jahren mit seinen Mundartgedichten bereits einen guten Namen erworben hat, hielt den besonderen Moment sogleich auch mit gereimten Worten im typischen Tiefenbacher Dialekt fest.
 
Wie Bürgermeister Geider ankündigte, wird das unmittelbare Umfeld des VIScope in den kommenden Wochen noch unter Berücksichtigung der besonderen Belange des Standorts am Waldrand behutsam gestalterisch aufgewertet.

[06.06.2017 / br]